Insgesamt zehn Blutspendetermine hat das Bayerische Rote Kreuz (BRK) im September in den Haßbergen durchgeführt. Noch immer sind die Termine aufgrund der wegen Corona eingeführten Abstandsregeln anders als vor der Pandemie. "Dennoch sind die Blutspender geduldig und nehmen auch einmal Wartezeiten in Kauf", berichtet Ingrid Böllner, Beauftragte für das Blutspendewesen im BRK-Kreisverband Haßberge. Besonders erfreulich ist nach Mitteilung des BRK, dass 57 Erstspender begrüßt werden konnten.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen hohen hygienischen Standards werden nach wie vor weitere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um eine mögliche Ansteckung mit dem Virus für Spender und Personal so gering wie möglich zu halten. Vor der Registrierung müssen die Spender ihre Hände desinfizieren. An der Registratur erhalten sie einen eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens. Stets wird auf den Mindestabstand von 1,5 Metern geachtet.

"Wir danken den Spendern, die sich sehr diszipliniert und verantwortungsbewusst verhalten haben", sagt Böllner. Alle hätten die Vorgaben und die Anweisungen der Helfer befolgt.

Vorsichtsmaßnahmen

In den Spendelokalen sind die Liegen zum Blutspenden ebenfalls mit größerem Abstand als sonst aufgestellt, und nach dem Spenden gibt es keine Brotzeit, sondern das bereits bekannte und durch die ehrenamtlichen Helfer vorbereitete Lunchpaket zum Mitnehmen. So wird der Aufenthalt der Spender auf ein Minimum und der Kontakt zu anderen Mitmenschen auf ein Mindestmaß begrenzt. Die Schutzmaßnahmen werden von vielen Blutspendern gelobt. Hier die Ergebnisse der Spendetermine im Einzelnen: Eltmann: 154 Blutspender wurden registriert, darunter neun Erstspender. Seine zehnte Spende gab Leon Teichmann ab. Haßfurt: 156 erschienene Blutspender, davon sieben Erstspender. Stefan Achtziger kam zum zehnten Mal zur Blutspende. Bereits 25-mal haben Angelika Rother und Lena Gößmann gespendet. Ihre 50. Spende leistete Karin Dürbeck. Ebelsbach: Insgesamt 150 Blutspender wurden registriert, davon 14 Erstspender. Zum zehnten Mal spendeten Benedikt Schwind und Katrin Rebhan. Zum 25. Mal war Andrea Hauck beim Blutspenden. Robert Janson stellte mit 125 Blutspenden hier den Spitzenreiter dar. Hofheim: Hier kamen 130 Frauen und Männer, darunter sechs Erstspender. Aidhausen:

Es konnten 85 Spender registriert werden, davon waren drei Erstspender. Seine 75. Spende gab Christian Lindner ab und zum 125. Mal spendete freiwillig und unentgeltlich Elmar Bulheller. Königsberg: In den neuen Spenderraum kamen 105 Frauen und Männer, unter ihnen drei Erstspender. Zum zehnten Mal spendeten Julia Kaspar, Gerd Stubenrauch, Julia Korn und Inge König. Zum 50. Mal spendete Gertrud Arnold. Zeil: Den Weg zur Blutspende fanden hier 96 Spender und zehn Erstspender. Selina Brändlein spendete zum zehnten Mal und Elisabeth Schöpf zum 25. Mal. Sand: Es kamen 54 Blutspender, darunter fünf Erstspender. Bereits zehn Blutspenden gab Klaus Holland ab. Obertheres: In das neue Spendelokal kamen 73 Blutspender, darunter neun Erstspender. Zum zehnten Mal spendeten Svenja Etzel, Dominik Häusler, Gianna Lutz und Thomas Kübler.

Dank an Spender und Helfer

"Der BRK-Kreisverband Haßberge bedankt sich bei allen Blutspendern für ihre Bereitschaft, freiwillig und unentgeltlich Blut für Menschen in Not zu spenden", lobt Ingrid Böllner das Engagement der Mitbürger. Ein großer Dank gelte ebenso allen Rotkreuzhelfern, die in dieser etwas anderen Zeit weiterhin ihren Dienst am Menschen verrichten und bei den Blutspendeterminen unterstützen. red