Bamberg — Zum Auftakt der Jubiläumsausstellung "1000 Jahre Kloster Michaelsberg Bamberg" bieten die Museen um den Dom im Juli an drei Mittwochen in Folge die beliebten "Kunstsnacks" an.
Drei der fünf Standorte der Ringausstellung befinden sich auf dem Domberg und würdigen die Gründung des Klosters vor einem Jahrtausend: Staatsbibliothek, Diözesanmuseum und Historisches Museum ziehen einen Kreis von der Geschichte des Benediktinerordens und des Klosters St. Michael mit seiner berühmten Schreib- und Malschule über seine barocke Blütezeit bis zur Auflösung. Die "Kunstsnacks" geben als mittägliche Kurzführung jeweils einen Einblick in die drei Ausstellungsschwerpunkte, teilen die städtischen Museen mit.
Den Auftakt zur Reihe macht Museumsleiter Holger Kempkens im Diözesanmuseum, das den Dreh- und Angelpunkt der Ringausstellung bildet. Er zeigt am 8. Juli ausgewählte Glanzstücke seiner Ausstellung "Ordensleben und Kulturgeschichte des Klosters". Am 15. Juli wird der Direktor der Staatsbibliothek, Werner Taegert, das berühmte Bamberger Schreiberbild erklären, das Teil seiner Ausstellung "Handschriften aus Bibliothek und Skriptorium des Klosters Michaelsberg" ist. Mit einer Studioausstellung zur nachklösterlichen Geschichte des Michaelsbergs als Museum beschäftigt sich die Direktorin der Museen der Stadt Bamberg, Regina Hanemann. In ihrer Ausstellung "Die Städtische Kunst und Gemäldegalerie auf dem Michaelsberg" finden sich unerwartete Ausstellungsstücke, die einen näheren Blick lohnen.
Die Ausstellungen zum Jubiläum "1000 Jahre Kloster Michaelsberg Bamberg" sind bis 4. Oktober zu sehen. Das Programm des Jubiläums ist im Internet unter www.1000-Jahre-Michaelsberg.Bamberg.de abrufbar. Während der Jubiläumsausstellung gelten gesonderte Eintrittspreise in den Museen, die einen Spendeneuro für die Restaurierung der St. Michaelskirche beinhalten. Der Aufpreis wird auch auf das Dombergticket erhoben, das den vergünstigten Eintritt in alle Sammlungen und Museen der Domberg-Kooperation ermöglicht. Zusätzlich wird ein Kombiticket für das Diözesanmuseum und das Historische Museum angeboten, der Eintritt zu den anderen Standorten der Ringausstellung ist frei.
Der gemeinsame Internetauftrittwww.domberg-bamberg.de informiert über den Museumsstandort Domberg. red