Die Vertreter der Volksbank Forchheim und der VR-Bank Bamberg haben grünes Licht für eine künftige VR-Bank Bamberg-Forchheim gegeben. In der vergangenen Woche hatten die Vertreter der VR-Bank Bamberg eG zu 94,9 Prozent für die Fusion votiert. Am Mittwoch stimmten in einer außerordentlichen Versammlung stimmten die 78 anwesenden Vertreter der Volksbank Forchheim zu 100 Prozent einer Fusion der beiden Regionalbanken zu.

Beide Banken hatten in den letzten Wochen ihre Vertreter bei regionalen Veranstaltungen intensiv über die Gründe für die Fusion und ihr Konzept informiert. Vor der finalen Abstimmung bei der außerordentlichen Vertreterversammlung in Forchheim stellte Gregor Scheller, Vorstandsvorsitzender der jetzigen Volksbank Forchheim und der künftigen VR-Bank Bamberg-Forchheim, den Verschmelzungsvertrag und das Fusionsgutachten vor.

"Für die Vertreter wurde deutlich, dass hier zwei gleichstarke Partner zusammenkommen, die mit einer Bündelung ihrer Kräfte und Kompetenzen noch besser und leistungsfähiger werden können", erläuterte Scheller. "Wir können die Herausforderungen, die wir als Banken heute durch Niedrigzins, regulatorische Auflagen und die Digitalisierung haben, langfristig in einer stärkeren Einheit erfolgreicher bewältigen", ergänzte Joachim Hausner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Forchheim.

"Für Firmenkunden gewinnen wir als Partner für den Mittelstand in der Region durch unsere vergrößerte Kapitalbasis und unser Know-how bei Fördermitteln weiter an Bedeutung", meinte Vorstandsmitglied Alexander Brehm.

Als gemeinsame Bank werden die beiden Geldinstitute eine Bilanzsumme von 2,1 Milliarden Euro und mehr als 100 000 Kunden, davon 45 000 Mitglieder, haben. Die neue VR-Bank Bamberg-Forchheim wird insgesamt rund 40 Filialen in den Landkreisen Bamberg und Forchheim haben. Die Hauptgeschäftsstellen im Kundenzentrum in Bamberg am Schönleinsplatz und in der Forchheimer Hauptstraße bleiben erhalten und werden auch künftig beide Verwaltungssitz sein. Die internen Abteilungen werden sich künftig auf die beiden Standorte verteilen. red