Lange mussten die singbegeisterten Kinder und Jugendlichen darauf warten, doch jetzt war es endlich so weit: Erstmals seit 2019 trafen sich die Chöre wieder zum diözesanen Kinder- und Jugendchorchortag in Bad Kissingen. Diese Veranstaltung wird normalerweise jedes Jahr durch den Pueri-Cantores-Diözesanverband vorbereitet und durchgeführt, doch aufgrund der Corona-Pandemie war ein solches Treffen erst jetzt wieder möglich.

Etwa 100 junge Sängerinnen und Sänger kamen aus allen Regionen der Diözese Würzburg in die Bad Kissinger Stadtpfarrkirche Herz-Jesu, wo sie die Vorsitzende des Pueri-Cantores-Diözesanverbandes, Brigitte Ascherl, begrüßte. Nach einer gemeinsamen Chorprobe, die Regionalkantor Christian Stegmann (Kitzingen) durchführte, schloss sich ein festlicher Gottesdienst an, den die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit feierlichen und schwungvollen Gesängen prägten. Mit ihren vereinten Stimmen brachten sie das Gotteshaus zum Klingen.

Zelebrant des Gottesdienstes war Pfarrer Simon Mayer aus Karlstadt, der seit Beginn dieses Jahres der Präses des diözesanen Pueri-Cantores-Verbandes ist. Konzelebrant war der örtliche Pfarrer Gerd Greier, die Orgel spielte Stadtkantor Burkhard Ascherl.

Nach dem Gottesdienst und einem Mittagessen war ein vielfältiges Freizeitangebot geboten: Um die Pfarrkirche herum hatten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verschiedene Spiel- und Aktionsstände aufgebaut, ein Besuch der örtlichen Feuerwehr war ebenso möglich wie ein Besuch des nahe gelegenen Wildtierparkes Klaushof.

Am Nachmittag endete der Tag mit einem gemeinsamen Friedensgebet auf dem Marktplatz, zu dem Stadtpfarrer Gerd Greier einige Gedanken beitrug. Die jungen Sängerinnen und Sänger folgten mit diesem Gebet dem weltweiten Auftrag von Pueri Cantores: Durch ihren begeisterten Gesang tragen sie die Botschaft vom Frieden in die Öffentlichkeit. red