Eine gute Nachricht hat die bayerische Familienministerin Kerstin Schreyer für den Markt Wirsberg. Zur Verbesserung der Kinderbetreuung würden über 1,5 Millionen Euro an Förderung in den Luftkurort fließen.

Im Freistaat Bayern laufe derzeit das vierte Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze auf vollen Touren, so die Ministerin. Die Gemeinden erhielten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. Jetzt profitiere davon der Landkreis Kulmbach: "Mein Ziel ist es, dass Familien in Bayern den Betreuungsplatz bekommen, den sie sich wünschen. Hier haben wir schon sehr viel erreicht, doch die Nachfrage nimmt immer noch zu. Deshalb freue ich mich sehr, dass in der Kindertagesstätte in der Herbert-Kneitz-Straße in Wirsberg 62 neue Betreuungsplätze entstehen. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung von insgesamt 1,521 Millionen Euro", so Kerstin Schreyer.

Noch Anträge möglich

Zu dem Investitionsprogramm erklärte die Ministerin: "Bayern zeigt Mut zur Familie, die Geburtenzahlen steigen. Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf durch den gestiegenen Zuzug gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können." So erhielten Kommunen künftig durchschnittlich 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet. Seit 2008 sind rund 80 000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Schreyer: "Wir wollen eine maßgeschneiderte Kinderbetreuung in allen Teilen Bayerns und höchste Qualität in den Kitas." Anträge könnten noch bis zum 31. August dieses Jahres bei den zuständigen Regierungen gestellt werden. red