Fürth

Frontal in Gegenverkehr: Wespe verursacht lebensgefährlichen Unfall in Fürth

Fünf zum Teil schwer verletzte Menschen: Eine Wespe hat am Sonntag einen schweren Unfall in Fürth verursacht. Ein 79-Jähriger schwebt in Lebensgefahr.
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Wespe verursacht schweren Unfall in Fürth: Wie die Polizei mitteilt, stießen am Sonntagnachmittag im Fürther Norden zwei Autos frontal zusammen. Es gab fünf Verletzte, ein Mann schwebt in Lebensgefahr.

Gegen 13.45 Uhr fuhr ein VW Caddy auf der Stadelner Hauptstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Nach ersten Erkenntnissen geriet der 39-jährige Fahrer des VW in den Gegenverkehr, als er versuchte, eine Wespe vom Lenkrad zu entfernen. Dadurch kollidierte er mit einem entgegenkommenden Mazda.

79-jähriger Beifahrer wird im Auto eingeklemmt

Bei dem Frontalzusammenstoß verletzten sich sowohl der 39-Jährige Fahrzeugführer als auch ein achtjähriger Junge, der ebenfalls im Fahrzeug saß, leicht. Beide Fahrzeuginsassen wurden vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Schwerer traf es die Insassen des anderen Autos: Die 55-jährige Fahrerin, der 79-jähriger Beifahrer sowie eine 75-jährige Mitfahrerin des Mazda erlitten jeweils schwere Verletzungen.

Der 79-jährige Beifahrer war zunächst in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Die Verletzungen, die der Mann durch den Unfall erlitten hat, werden als lebensbedrohlich eingestuft. Der Rettungsdienst brachte ihn und die 75-jährige Mitfahrerin zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Die 55-jährige Fahrerin des Mazda wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die polizeiliche Unfallaufnahme wird von der Verkehrspolizei Fürth durchgeführt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird in die Unfalluntersuchung ein Gutachter eingebunden. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand bei dem Zusammenstoß ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe liegt nach erster Schätzung bei rund 25.000 Euro.

Die Stadelner Hauptstraße ist derzeit (Stand: 15:45 Uhr) weiterhin in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr wird von der Polizei abgeleitet. Die Unfallaufnahme sowie die Reinigungsarbeiten an der Unfallörtlichkeit werden voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden dauern.