Wie die Stadt Stein berichtet, war es nicht verwunderlich, dass das Team tolle Fotos von farbenprächtigen Blumenampeln aus Würzburg mit nach Hause brachte. Denn die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei würden auch im Urlaub die Augen nach Ideen zur Stadtverschönerungen offen halten.

Erster Bürgermeister Kurt Krömer, selbst ein Blumenfreund, befürwortete kurzerhand auch in Stein die Blumenkörbe anzubringen: „Das freut mich, denn mit den 60 Blumenampeln schaffen wir mitten in Stein neben der Verschönerung des Stadtbildes auch Nahrungsplätze für Insekten und Bienen, was uns wichtig ist, nachdem wir als Stadt vom bayerischen Umweltministerium als einzige Landkreiskommune im Rahmen des „Blühpakt Bayern“ mit einem Starterkit im Wert von 5.000 Euro ausgezeichnet wurden“, so das Stadtoberhaupt.

Nach Rücksprache mit den Städten Fürth und Würzburg erfolgte die Umsetzung in gewohnt guter Zusammenarbeit zwischen dem Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien, dem verantwortlichen Mitarbeiter für die Straßenbeleuchtung Theo Hofmann und dem neuen Leiter der Stadtgärtnerei Jörg Jaroszewski. Der Bauhof versetzte einige im Weg stehende Schilder und machte somit den Weg frei für eine Insektenfreundliche und zugleich prächtige Stadtbegrünung. Im Mai wurden erstmals in Stein 60 Laternen mit je 2 Blumenkörben ausgestattet, die nun bereits prächtig blühen.

Die Blumenkörbe wurden vorbepflanzt geliefert und montiert. Die Farbauswahl ist eine echte Wohltat fürs Auge. Gepflanzt wurde der Butterfly-mix in rosa, dunkelrosa und weiß. Enthalten sind in jedem Kasten Geranium, Petunie, Verbene (Eisenkraut) und Bidens (Zweizahn). Insbesondere die Bidenspflanzen und die Verbenen werden von Honig- und Wildbienen überaus gerne angeflogen. Somit ist Stein nun noch grüner und gleichzeitig freuen sich die Insekten über die zusätzlichen Blumenkörbe.