Die SpVgg Greuther Fürth ist bereit für den VfL Bochum. "In den letzten drei Spielen haben wir gut gespielt, die Konstanz kommt von Spiel zu Spiel. Der Sieg heute war sehr wichtig. Und wir freuen uns auf die nächste Begegnung", erklärte Torhüter Sebastian Mielitz nach dem 3:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig. Robert Zulj (23./84. Minute) und Marco Stiepermann (58.) sorgten für die Tore beim souveränen Sieg und stimmten gut auf die Partie gegen die starken Bochumer ein.

Mit 36 Punkten überflügelte das Kleeblatt die Niedersachsen (35 Zähler) und arbeitete sich in die obere Tabellenhälfte vor. Die Fürther agierten vor 8140 Zuschauern deutlich zwingender und waren auch im Abschluss erfolgreicher. "Wir haben jetzt drei Spiele nicht verloren, und so darf es gerne weitergehen", sagte Torschütze Stiepermann.

Für das erste Tor aber sorgte Doppeltorschütze Zulj, der schon beim 1:0 in der Hinrunde in Braunschweig Fürths Matchwinner gewesen war. "Ich war überrascht, dass ich bei meinen Treffern so freistand. Aber am Ende kann uns das ja recht sein. Ich freue mich über meine beiden Treffer. Wir sind in der Defensive gefestigter und haben nach vorne zielstrebig agiert", erklärte Zulj.

Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren souveräner. Nach einem Angriff über die linke Seite sorgte Stiepermann auf Zuspiel von Zulj für den vorentscheidenden zweiten Treffer. Fürth legte in der Schlussphase sogar noch nach. Wieder visierte Gjasula mit einem Freistoß Zulj an, der ein zweites Mal mit dem Kopf erfolgreich war.

"Wir haben sehr gute Standardschützen. Das war einstudiert", resümierte Trainer Stefan Ruthenbeck zufrieden. "Nach dem 2:0 hat die Mannschaft dann gezeigt, wie gut sie Fußball spielen kann."