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Fürth
Attacke

Rettungseinsatz in Franken: Sanitäter kann nach Attacke nicht mehr arbeiten

Der Rettungsdienst wollte am Freitagabend einem 25-Jährigen in Fürth helfen. Doch statt dankbar für die Hilfe zu sein, griff der junge Mann die Rettungskräfte an. Nach der Attacke konnte ein Sanitäter nicht mehr arbeiten.
 
Der Rettungsdienst wollte einem 25-Jährigen in Fürth helfen, doch die Sanitäter wurden angriffen. Symbolfoto: Golda/Pixabay.com

Angriff auf Rettungsdienst in Fürth: Zeugen fanden am Freitagabend (12. Juni 2020) einen Mann, der auf einer Treppe im Praterweg lag, berichtet die Polizei. Der Rettungsdienst wurde gerufen und die Sanitäter wollten den 25-Jährigen, der offenbar schlief, wachrütteln. Daraufhin reagierte der junge Mann mit Gewalt.

Plötzlich schlug er in Richtung eines Sanitäters. Er bespuckte die Rettungskräfte, beleidigte sie mit wüsten Worten und ging weiter auf sie los. Die Rettungskräfte wollten den aggressiven Mann unter Kontrolle bringen. Dabei verletzte der Mann einen Sanitäter so schwer an der Hand, dass dieser danach seinen Dienst abbrechen musste.

Polizisten bringen Angreifer ins Krankenhaus

Herbeigerufene Polizisten brachten den Mann schließlich unter Kontrolle. Während die Beamten ihn am Boden fixierten, trat und spuckte er weiter um sich und versuchte, sich zu befreien.

Der Randalierer wurde schließlich mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Noch in der Klinik musste er durch mehrere Beamte mittels "Anwendung unmittelbaren Zwangs" unter Kontrolle gehalten werden. Der 25-Jährige versuchte ständig, die Polizisten und Mitarbeiter des Klinikums zu bespucken und sich aus der Fixierung zu lösen.

Gegen den Mann leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, sowie wegen Beleidigung ein.