Wie heute im Fürther Rathaus bekannt gegeben wurde, stellt der Spielwaren-Fabrikant Heinz Bruder der Stadt Fürth eine Millionen Euro zur Verfügung.

Der Spender aus dem Stadtteil Burgfarrnbach legte dabei Wert auf die Feststellung, dass er den Betrag als Privatperson, nicht als Unternehmer zur Verfügung stellen wolle.

"Ich möchte meiner Heimatstadt etwas Gutes tun und wünsche mir, mit der Spende zur weiteren positiven Entwicklung Fürths beizutragen", so der 85-Jährige, der gemeinsam mit seiner Frau Elfriede und seinem Sohn Paul Heinz, der heute den Familienbetrieb mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet, an der Pressekonferenz teilnahm.

Oberbürgermeister Thomas Jung ist hocherfreut. "Es ist die erste Spende in dieser Höhe während meiner Amtszeit". Wofür der Betrag verwendet werde, entscheide aber nicht er, sondern der Ältestenrat im Herbst dieses Jahres.
Angedacht ist ein nachhaltiges Projekt aus den Bereichen Jugend, Kultur, Heimatpflege oder Stadtentwicklung, so der Fürther Rathaus-Chef.

Fürth konnte sich schon einmal über eine Millionenspende freuen: Ende der 1980er Jahre spendete Max Grundig (1908-1989), Gründer des gleichnamigen Elektronik-Konzerns, seiner Wahlheimat eine Million D-Mark.