Das Fußballderby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg ging am Sonntag gegen 15.20 Uhr friedlich zu Ende. Das berichtet die Polizei. Das Einsatzkonzept der mittelfränkischen Polizei hat gegriffen und trug zum ruhigen Einsatzverlauf bei.

Insbesondere die strikte Fantrennung und die im Vorfeld getroffenen präventiven Maßnahmen mit Bereichsbetretungsverboten und Meldeauflagen für erkannte gewaltbereite Fans und Rädelsführer zeigten Wirkung. Die Auflagen wurden von den betroffenen Personen mit einer Ausnahme eingehalten.
Gegen 9.15 Uhr trafen sich circa 750 Anhänger des 1. FC Nürnberg an der Stadthalle in Fürth und nahmen am Fußmarsch ab 10.15 Uhr über die Kapellenstraße - Ludwigbrücke - Poppenreuther Straße zum Laubenweg ins Stadion teil.

Die Fans der SpVgg Greuther Fürth hatten ihr Treffen am Fürther Rathaus auf 9.15 Uhr vorverlegt. Am nachfolgenden Fanmarsch über die Henri-Dunant-Straße - Ludwigbrücke - Erlanger Straße zum Sportpark Ronhof nahmen rund 800 Personen teil.


Rauchtöpfe und Pyrotechnik

Bei beiden Märschen wurden mehrere Rauchtöpfe beziehungsweise Pyrotechnik gezündet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei keine Personen verletzt oder gefährdet. Beide Richtungsfahrbahnen waren während der Fanmärsche bei An- und Abreise gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Nach Spielende begleiteten Einsatzkräfte der Polizei die Nürnberger Fußballfans zurück zur U-Bahn Haltestelle Stadthalle.
Während des gesamten Einsatzes kam es zu insgesamt 13 vorläufigen Festnahmen (sechsmal Beleidigung gegen Polizeibeamte, zweimal Pyrotechnik, viermal Verstoß gegen das Vermummungsverbot und eine Sachbeschädigung). Von den polizeilichen Maßnahmen waren sieben Nürnberger und fünf Fürther Fans sowie eine Person ohne Fußballbezug betroffen.

Dank des umsichtigen Verhaltens aller Beteiligten verlief das 262. Fußballderby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg friedlich.