Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

So wie in ganz Deutschland steigt auch in der Region Fürth die Zahl der Infizierten mit dem gefährlichen Lungenvirus stark an. Den aktuellen Stand der Covid-19-Fälle erfahren Sie auf unserer Karte - inklusive Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 28.10.2020, 17.25 Uhr: 59 Bewohner des Ankerzentrums Zirndorf mit Corona infiziert

Ankerzentrum Zirndorf mit Corona-Massenausbruch: 59 Bewohner haben sich dem Coronavirus infiziert, berichtet die Regierung Mittelfranken auf Nachfrage von inFranken.de am Dienstag. Aktuell leben 210 Menschen in der Unterkunft. Die Infizierten sind zwischen 20 bis 57 Jahren alt.

Die betroffenen Bewohner befinden sich in Isolation. Sie wurden in einem separaten Gebäude, verteilt auf mehrere Flure, untergebracht, erläutert Pressesprecher Martin Hartnagel. "Hier wird darauf geachtet, Familien, Ehepaare, alleinstehende Frauen und Männer getrennt unterzubringen. Eine weitere Trennung nach Nationalitäten wird, soweit möglich, ebenfalls berücksichtigt."

Gelegentliche Aufenthalte im Freien seien nur abgetrennt von den anderen Bewohnern möglich. Hierfür stehe ein mit Bauzäunen vom Rest des Geländes abgetrennter Bereich zur Verfügung. 

Bewohner dürfen Ankerzentrum Zirndorf nicht verlassen

Alle anderen Bewohner stehen unter Quarantäne, so der Sprecher. Die Bewohner dürften das Ankerzentrum nicht verlassen.

Für sie gibt es aktuell weitere Einschränkungen, erläutert die Regierung Mittelfranken: Die Kantine ist geschlossen, das Essen wird einzeln ausgegeben und auf den Zimmern eingenommen. In einem Container auf dem Gelände werden heiße Getränke (Kaffee, Tee) ausgegeben. Zur Unterhaltung kann das in allen Räumen frei verfügbare W-LAN (Bayern-WLAN) genutzt werden.

Das Ankerzentrum Zirndorf ist aktuell mit knapp über 40 Prozent belegt. Bereits vor dem Auftreten des ersten positiven Corona-Falls sei die Belegung heruntergefahren worden, erklärt der Sprecher.

Spezielles Corona-Hygiene-Konzept für Unterkunft

In der Einrichtung existiere, wie in allen Asylbewerberunterkünften, ein spezielles Corona-Hygiene-Konzept. Sanitärräume würden mehrmals täglich durch eine Reinigungsfirma gereinigt und desinfiziert. Gemeinschaftsräume seien entweder geschlossen oder der Zugang beschränkt.

Die Bewohner seien ausführlich und mehrsprachig über Corona informiert worden, sagt Hartnagel. "Für alle Bewohner stehen Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Waschmöglichkeiten zur Verfügung." Der Sicherheitsdienst überwache, soweit möglich, die Einhaltung der Regeln, insbesondere das Tragen von Masken und das Einhalten der Mindestabstände.

Eine gute Nachricht gibt es auch aus dem Ankerzentrum Zirndorf: Zehn der positiv getesteten Bewohner sind mittlerweile wieder genesen, damit gibt es aktuell 49 infizierte Personen.

Update vom 22.10.2020, 19.30 Uhr: Landkreis erreicht Warnstufe Rot - Ausbruch in Ankerzenturm 

Aktuell liegt der Landkreis Fürth bei einer 7-Tage-Inzidenz von 58,5 pro 100.000 Einwohner. Besonders in den letzten Tagen gab es einen Anstieg der Zahlen. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf einen Corona-Ausbruch in einem Ankerzentrum in Zirndorf. 

"Es ist bei der Betrachtung der Neuinfektionen wichtig, dass das lokale Geschehen vor Ort im Einklang mit den zu treffenden Maßnahmen steht und dass weitergehende Regelungen adäquat getroffen werden“, so Landrat Matthias Dießl in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. 

"Nachdem sich der Anstieg der Infektionszahlen vor allem durch positiv getestete Bewohner der ANKER-Einrichtung erklären lässt, sind weitere Maßnahmen nach Stufe Rot der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung für den gesamten Landkreis vorerst nicht erforderlich", erklärt er weiter. 

Welche Maßnahmen jetzt gelten: Corona-Ampel springt auf Rot: Was beachtet werden muss

Update vom 12.10.2020, 14.25 Uhr: Steiner Kinderhort muss nach Corona-Fall schließen - Kind positiv getestet

Aufgrund eines Covid-19-Falls eines Kindes muss der städtische Kinderhort in der Mühlstraße im mittelfränkischen Stein (Landkreis Fürth) auf Anordnung des Gesundheitsamtes ab sofort schließen. Dies teilte die Stadt Stein am Montag (12. Oktober 2020) mit. Sämtliche Kinder und Mitarbeiterinnen werden nun auf Covid-19 getestet und in häusliche Quarantäne geschickt. Von den Corona-Maßnahmen sind 66 Kinder und 7 Erzieherinnen betroffen , teilte ein Sprecher der Stadt inFranken.de mit. 

Der städtische Kinderhort ist vorerst bis mindestens 23. Oktober 2020 geschlossen. Davon nicht betroffen ist laut Stadt der städtische Kinderhort im Gasweg. Allerdings haben sich dort die Öffnungszeiten wie folgt geändert: Montag bis Freitag von 11.15 Uhr bis 16.30 Uhr. 

Update vom 22.09.2020, 15.10 Uhr: Fürther Kindergarten muss wegen Corona-Fall schließen - 50 Menschen in Quarantäne

Im Integrativen Kinderzentrum Finkenpark in Fürth gibt es einen Corona-Fall. Das bestätigt Sprecher Christian Ell vom Landratsamt Fürth gegenüber inFranken.de.

"Am Freitag wurde ein Kind positiv getestet", so Ell. Daraufhin mussten alle 43 Kinder des Kindergartens sowie die sieben Betreuer in häusliche Isolation. "Alle 50 Personen sind Kontaktpersonen der Kategorie eins und müssen sich somit zwei Wochen in Quarantäne begeben." Das gelte vor allem als Vorsichtsmaßnahme. Bis 5. Oktober bleibt der Kindergarten geschlossen. 

Derlei Nachrichten würden fortan zum Alltag gehören, vermutet Ell. "Man kann damit rechnen, dass solche Fälle nun öfter vorkommen werden." 

Der Kindergarten des Integrativen Kinderzentrums Finkenpark in Fürth bietet laut Betreiber Diakoneo Platz für 49 Kindergartenkinder ab drei Jahren bis zum Eintritt in die Schule. Das Kinderzentrum Finkenpark bietet zudem Platz für 36 Krippenkinder. "Wie alle Kindertagesstätten von Diakoneo arbeiten Kindergarten und Kinderkrippe des Kinderzentrums Finkenpark mit einem inklusiven Konzept", heißt es im Onlineauftritt der Einrichtung.

"Kinder mit und ohne Behinderung sind willkommen, ebenso alle Kinder und Familien unabhängig von Herkunft und Religion." Um die Kinder kümmern sich Erzieher, Kinderpfleger und Heilpädagogen. Das Kinderzentrum Finkenpark liegt im Norden der Stadt Fürth im Stadtteil Hardhöhe im Wohngebiet „Eigenes Heim“. Auch Kinder umliegender Stadtbezirke besuchen den Kindergarten. 

Update vom 28.08.2020: Neues digitales Corona-Testzentrum wird eingerichtet

Die Corona-Infektionen steigen in der letzten Zeit in ganz Deutschland wieder an. Ob durch Reiserückkehrer, vermehrte Feierlichkeiten oder die Lockerungen der Maßnahmen in letzter Zeit. Um die Kontrolle zu behalten und die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen, errichten Stadt und Landkreis Fürth derzeit im Golfpark Atzenhof ein digital ausgestattetes Corona-Testzentrum.

Die Einrichtung hat eine Testkapazität von bis zu 500 Personen pro Tag und wird am 7. September in Betrieb gehen. Um 15.15 Uhr des selben Tages werden Oberbürgermeister Thomas Jung sowie der Landrat Matthias Dießl und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e.V. (AGNF) vor Ort über die neue Einrichtung informieren.