Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Wie beinahe ganz Deutschland ist auch die Region Fürth stark von der Corona-Pandemie betroffen. Den aktuellen Stand der Covid-19-Fälle erfahren Sie auf unserer Karte - inklusive Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 07.05.2021: Corona-Lage in Fürth entspannt sich leicht - Landkreis stagniert

Nach einer langen Zeit hoher Inzidenzwerte scheint sich die Corona-Lage in der Stadt Fürth etwas zu entspannen. Am Freitag (7. Mai) lag die Inzidenz den zweiten Tag in Folge unter 200. Die Stadt gehört mit einem Wert von 184,44 zwar immer noch zu den Regionen Frankens (und Bayerns) mit höheren Infektionszahlen, doch die Lage war schon deutlich ernster. Weil die Inzidenz aber erst zwei Tage in Folge unter dem Schwellenwert von 200 liegt, gelten in der Stadt aktuell noch verschärfte Regelungen. Für etwaige Lockerungen bedarf es fünf Tage in Folge eines Werts von unter 200. 

Hier den Corona-Selbsttest bei Aponeo anschauen

Der Landkreis Fürth bewegt sich in Sachen Inzidenz dagegen kaum. Er liegt heute bei 125,58. Das ist in etwa der Wert von vor einer Woche.

Update vom 27.04.2021: Stadt Fürth verschärft Corona-Regelungen

Die Inzidenzzahlen in Fürth sind auf einem hohen Niveau. Zwar ist die Inzidenz am 27. April bei 284 und damit unter dem Vortageswert von 300 - dennoch hat sich die Stadt zu Verschärfungen entschieden. Betroffen sind Gemeinschaftsunterkünfte, die Kita-Notbetreuung, Arbeitsstätten und städtische Ämter sowie die Schulen. Die Allgemeinverfügung wird am Donnerstag, 29. April 2021 wirksam. 

"Die Verschärfungen sind notwendig angesichts der erschreckend hohen Inzidenzwerte in der Stadt“, so Oberbürgermeister Thomas Jung. Er zeigt sich trotz der prekären Lage aber zuversichtlich, dass die Maßnahmen im Einklang mit der steten Erweiterung von Schnellteststationen und einem steigenden Impfvolumen eine Trendwende bei den Infektionszahlen und somit eine Eindämmung der Virusausbreitung herbeiführen.

Testungen in Gemeinschaftsunterkünften
In Gemeinschaftsunterkünften werden Beschäftigte sowie dort untergebrachte Personen an mindestens zwei Tagen pro Woche mit-tels PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Selbsttest auf das Virus getestet. Verweigern Mitarbeitende die Testung, so dürfen sie ihren Dienst nicht antreten. Für die Bewohnenden ist der Test verpflichtend. Die Testungen werden durch die jeweiligen Einrichtungen organisiert.
Betroffen sind dabei Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber, Ausreisepflichtige, Flüchtlinge, Spätaussiedler oder Obdachlose sowie Senioren- und Pflegheime.

Erweiterte Maskenpflicht in Arbeitsstätten / in Amtsgebäuden
Kann am Arbeitsplatz der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit gleichwertigem Standard. Das Tragen der Maske ist auch auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen (etwa Fahrstühle, Flure, Kantinen, Ein- und Ausgänge) der Arbeitsstätte verpflichtend – ebenso in Mehrpersonenbüros ab einer Belegung von zwei Beschäftigten. Hier wird das Tragen der FFP2-Maske empfohlen, mindestens aber muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden – auch wenn etwaige Schutzwände vorhanden sind.
Darüber hinaus greift über das Hausrecht der Stadt die generelle FFP2-Maskenpflicht auch für Besucherinnen und Besucher der städtischen Ämter und Dienststellen.

Eingeschränkte Notbetreuung in Kitas
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen sowie organisierte Spielgruppen bleiben weiter geschlossen, um das Ausbruchsgeschehen in den Einrichtungen einzudämmen und die Ansteckungswege zu unterbrechen. Die bislang generell zugelassene Notbetreuung wird eingeschränkt und kann nur noch von Erziehungsberechtigten, die in systemrelevanten Bereichen tätig sind, in Anspruch genommen werden. Hierzu zählen Einrichtungen in der Gesundheitsversorgung, Pflegeeinrichtungen, Kinder- und Jugendhilfe, im Bereich öffentlicher Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr, Rettungsdienst, ÖPNV, Lebensmittelversorgung und Tätigkeiten zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen wie Telekommunikationsdienste, Energie-, Wasser- und Entsorgungsdienste. Ein Betreuungsangebot sollen auch Kinder mit Behinderung erhalten oder die von wesentlicher Behinderung bedroht sind. 
Zudem steht die Notbetreuung auch Kindern offen, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet wurde. Notbetreuung entfällt, wenn die Kinderbetreuung durch einen anderen Erziehungsberechtigten möglich ist oder im häuslichen Umfeld sichergestellt werden kann. Eine Berechtigung zur Notbetreuung besteht aber auch, wenn nur ein Elternteil im Bereich der Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist.

Schulen
In den Schulen findet weiter Distanzunterricht statt. Ausgenommen sind die Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen, die 11. Klassen in Gymnasien und Fachoberschulen sowie Abschlussklassen. Die Allgemeinverfügung wird am Donnerstag, 29. April 2021 wirksam. Sollten aus zwingend organisatorischen Gründen die Regelungen für die Notbetreuung in Kitas und die Testpflicht in Gemeinschaftsunterkünften bis dahin nicht umgesetzt werden können, besteht eine Übergangsregelung bis Sonntag, 2. Mai.

Update vom 22.04.2021, 14.05 Uhr: Stadt Fürth bald deutscher Hotspot?

Die Corona-Pandemie nimmt im Stadtkreis Fürth immer mehr Fahrt auf. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag, 22. April 2021, meldet, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt bei 294,20. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vortag, als der Wert bei 276,27 lag.

Da im einstigen Corona-Hotspot Hof die Zahlen deutlich gesunken sind, ist Fürth plötzlich der Kreis in Franken mit der zweithöchsten Inzidenz. Lediglich im oberfränkischen Kronach (Inzidenz: 355,1) ist die Lage derzeit prekärer. Die Entwicklung ist umso negativer, als dass die Stadt Fürth erst vor wenigen Tagen strenge Zusatzmaßnahmen ergriffen hat.

Update vom 21.04.2021, 09.00 Uhr: Inzidenz in Fürth bewegt sich Richtung 300

Im Stadtkreis Fürth entspannt sich die Corona-Lage keineswegs - im Gegenteil: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am heutigen Mittwoch, 21. April 2021, eine Sieben-Tage-Inzidenz von 276,3. Ein leichter Anstieg im Vergleich zum gestrigen Dienstag, als das RKI eine Inzidenz von 275,49 angab. Damit nähert sich die kreisfreie Stadt einer Inzidenz von 300 - und der Spitzengruppe im bundesweiten Vergleich.

Auch im Landkreis Fürth steigen die Infektionszahlen: Das RKI gibt die Sieben-Tage-Inzidenz heute mit 140,9 an - am Vortag lag der Wert noch bei 131,52.

Update vom 16.04.2021, 19 Uhr: Stadt Fürth erlässt weitere Maßnahmen

Die Stadt Fürth erlässt daher weitergehende Maßnahmen um die Steigerung der Inzidenz einzudämmen. Im Einzelnen sind dies:

  • Im gesamten Stadtgebiet Fürth wird die Abgabe von offenen alkoholischen Getränken zur Mitnahme ganztägig untersagt.
  • Das Erbringen sexueller Dienstleistungen ist nun auch außerhalb von Prostitutionsstätten wie zum Beispiel in angemieteten Wohnungen oder Hotelzimmern untersagt.
  • Bei allen Sondernutzungen, bei denen Kontakt zu anderen Personen besteht, muss vor Ort ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegen. Alle Anwesenden – etwa Standbetreiber oder Kunden – müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Sind Personen zugegen, die davon befreit sind, hat der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept vorzulegen, das aufzeigt, wie der Infektionsschutz trotzdem ausreichend gewährleistet wird.
  • Straßenmusikerinnen und Straßenmusiker müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und untereinander sowie zu anderen Personen einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten. Bei Benutzung von Blasinstrumenten ist zwar das Tragen einer Maske nicht notwendig, aber der Mindestabstand von zwei Metern muss eingehalten werden.
  • Versammlungen dürfen ausschließlich ortsfest stattfinden und es darf nur eine pro Kalendertag durchgeführt werden. Die weiteren Bestimmungen des Paragraph 7 der 12. Bayerischen Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung bleiben unberührt.
  • Alle Beschäftigten von stationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung müssen sich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, an sie zum Dienst eingeteilt sind, auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

Die neuen Regelungen treten am Samstag, 17. April, um 0 Uhr in Kraft und gelten bis Sonntag, 9. Mai.

Update vom 16.04.2021, 10.50 Uhr: Neuer Hotspot - Fürth mit dritthöchster Inzidenz in Franken

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Fürth schnellt in die Höhe. Laut Datenlage des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert in Fürth am heutigen Freitag, 16. April 2021, bei 264,6. Damit zählt die mittelfränkische Stadt nun zu den drei Kreisen, die in Franken derzeit am stärksten von der Pandemie betroffen sind. 

Zumal der Anstieg der Neuinfektionen binnen sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner, schneller wird: Am gestrigen Donnerstag meldete das RKI eine Inzidenz von 219,46. Tags zuvor lag der Wert bei 197,67 noch unter der Schwellenmarke von 200. Sollte die Inzidenz in Fürth auch am Samstag über der 200er-Marke liegen, droht der Stadt die Corona-Notbremse.

Update vom 01.04.2021, 14.05 Uhr: Weiterhin nur Notbetreuung in Kitas

Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Fürth laut Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (1. April 2021) bei 181,3 pro 100.000 Einwohner liegt, gibt das Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz in Fürth bekannt, dass Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder weiterhin geschlossen bleiben. Notbetreuungen sind im Rahmen der geltenden Regelungen möglich. Diese Maßnahme gilt in der Stadt Fürth ab Ostermontag (5. April) bis Sonntag (11. April 2021).

Am kommenden Freitag (9. April) informiert die Stadt erneut über das weitere Vorgehen und den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und über die Unterrichtsform nach den zweiwöchigen Osterferien in Fürther Schulen.

Foto: New5/Oßwald

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.