Am Sonntag fließt mit schwachen bis mäßigen Nordwestwinden mäßig kalte Meeresluft nach Franken. In höheren Luftschichten gleitet feuchtmilde Mittelmeerluft auf, wie Wetterexperte Stefan Ochs mitteilt. Das entsprechende Schneefallgebiet erfasst vor allem die Gebiete südlich und östlich von Nürnberg. Hier erwartet der Wetterexperte drei bis zehn Zentimeter Neuschnee. Weiter im Nordwesten sind die Mengen deutlich geringer und dort bleibt auch der Schnee unterhalb von 400 m bei leicht positiven Temperaturen kaum liegen.

Währenddessen steigt der Luftdruck kontinuierlich an. Es baut sich also über Franken ein Hoch auf, das am Montag und Dienstag das Wetter bestimmt. Es ist überwiegend heiter und nur gelegentlich mal wolkig. Niederschläge fallen nicht mehr. Der Wetterochs prognostiziert tagsüber bis +4 Grad, in der Nacht Frost bis -6 Grad. Der schwache Wind dreht am Dienstag von Nordwest auf Südost.

Milde Temperaturen in Franken

Mitte der Woche zieht sich das Hoch nach Osteuropa zurück und zugleich kommt zwischen Schottland und Island eine rege Tiefdrucktätigkeit in Gang. Dadurch werden milde Luftmassen zu uns gelenkt und da die Sonne auch schon wieder mehr Kraft hat, wird es tagsüber recht angenehm sein. Es ist häufig heiter, gelegentlich aber auch mal bewölkt mit etwas Regen. Maximal werden 5 bis 8 Grad erreicht. In den Nächten kühlt es bis -2 Grad ab. Der schwache Wind weht aus Richtungen um Süd.

"Die bis zum 18. Februar laufenden Ensemble-Prognosen zeigen einen anhaltenden Trend zu überdurchschnittlichen Temperaturen", so Wetterexperte Stefan Ochs.

Trotz der milden Temperaturen, ist vor allem für Autofahrer Vorsicht geboten. Da die Nächte weiterhin frostig kalt bleiben, kann es auf den Straßen glatt werden. Am Wochenende haben sich in Franken zahlreiche Glätteunfälle ereignet.