"Des war fei schee": Das Wörtchen "fei" wird im fränkischen Dialekt fast schon inflationär genutzt. Es wird vor allem verwendet, um eine Aussage zu unterstreichen. So wird "fei" auch verwendet, um einer Aussage besonderen Nachdruck zu verleihen: "Ich hab fei Hunger" oder "das tut fei weh".

Von der Bedeutung ist es vergleichbar mit dem Wort "aber". "Das war aber schön" wird im Fränkischen zu "des war fei schee". "Fei" kann zur Verdeutlichung einer Aussage eingesetzt werden, aber auch zur Warnung, wie das Beispiel "Des darf mer fei ned" zeigt. 

Woher hat das Wörtchen "fei" seinen Ursprung?

Seinen Ursprung hat das in Franken allgegenwärtige "fei" im lateinischen Begriff "finis" für "Ende". Über das französische "fin" kam es vermutlich im zwölften Jahrhundert in den Süden des heutigen Deutschlands. Damals bedeutete "fei" in etwa "bis hierhin und nicht weiter" oder "endlich" - wie in "das ist fei verboten" oder "sieh fei zu, dass du dein Zimmer aufräumst". Neben dem Fränkischen gibt es das Wort auch in anderen bayrischen Dialekten, im Schwäbischen und im Erzgebirgischen.

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