Auf ihre Kulinarik sind die Franken besonders stolz: Bratwurst, Lebkuchen - und Bier. Die Partei für Franken fordert daher, fränkisches Bier als Marke überregional zu etablieren und als "geografisch geschützte Angabe" eintragen zu lassen. "Wir haben die höchste Brauereidichte der Welt und eine unglaubliche Biervielfalt", begründete der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner den Vorstoß am Freitag, 21. Mai 2021.

Um die Eigenständigkeit des Bieres aus der Region zu unterstreichen, soll künftig auch eine "Fränkische Bierkönigin" gewählt werden. Denn: Die Franken würden klar zwischen fränkischem und bayerischem Bier unterscheiden, sagte Gattenlöhner. Bayerisches Bier stehe vor allem für die Massenware der Münchener Industriebrauereien - fränkisches Bier hingegen für die vielen kleinen Brauereien.

Bier aus Franken "geografisch geschützte Angabe": Partei mit Vorstoß

Einen kleinen Seitenhieb auf die frisch gekürte bayerische Bierkönigin konnte sich Gattenlöhner auch nicht verkneifen. Dort werde immer nur das typische bayerische Bierklischee bedient, sagte er - Dirndl, Maß, Oktoberfest. Franken jedoch stehe für "Jeans, Seidla, Kerwa."

Vorschaubild: Ronald Rinklef/Symbolfoto