Gegen 19.30 Uhr bemerkte der 17-jährige Hausbewohner den Brand im ersten Obergeschoss des Wohnhauses in der Straße "Mittlerer Bühl" und verständigte seine 16-jährige Schwester und die ebenfalls anwesende 86-jährige Oma. Die Drei konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude retten und setzten den Notruf ab. Sie wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt.

Beim Eintreffen der umliegenden Feuerwehren aus Effeltrich, Gaiganz, Langensendelbach, Kersbach, Poxdorf, Neunkirchen sowie der Löschzüge aus Forchheim und Baiersdorf brannte laut Angaben der Feuerwehr Forchheim zunächst nur ein Zimmer. Das Feuer konnte durch drei Atemschutztrupps rasch gelöscht werden. Bei einer Kontrolle des abgelöschten Zimmers mittels einer Wärmebildkamera wurde jedoch festgestellt, dass sich das Feuer in eine Zwischendecke "gefressen" hatte.

Binnen weniger Minuten hatte der Brand wiederum auf die komplette Dachisolierung übergegriffen, dass somit der Dachstuhl bzw. das Dachgeschoss in Flammen stand. Das Feuer wurde dann mittels zweier Drehleitern von außen abgelöscht und der Dachstuhl abgedeckt, um gezielt die restlichen Brandnester abzulöschen.

Den 140 Feuerwehrkräften gelang es den Brand nach rund 30 Minuten unter Kontrolle zu bringen. Dennoch wurden neben den ausgebrannten Räumen im Ober- und Dachgeschoss auch die restlichen Zimmer durch Ruß und Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen und machen das Haus derzeit unbewohnbar.

Der Kriminaldauerdienst aus Bamberg hat noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. pol/fra-press/ffw