von Roland Betz

Mit Herzblut an einer Sache arbeiten sagen wir dann, wenn jemand eifrig einem Ziel entgegenarbeitet. "Herzliche Grüße" und "Herzlichen Glückwunsch" haben sich eingebürgert. Das Herz ist also allgegenwärtig in unseren Gedanken und unserer Sprache, auch wenn das romantische Herzsymbol in keiner Weise dem menschlichen Organ ähnelt. "Herz" soll von dem Sanskrit-Wort "kurd" abstammen, was in etwa "zucken", "springen" oder "schwingen" bedeutet.

So gesehen gibt es doch eine Verbindung zu unserem Organ "Herz", das ja auch ständig schwingt und Blut in alle lebensnotwendigen Organe pumpt. Immerhin 7000 Liter am Tag.

Das Herz im Herbstlaub im Stadtpark hat vermutlich ein verliebter junger Mann für seine Angebetete geschaffen, um ihr seine Liebe und Zuneigung zu signalisieren. Ob sie es wahrgenommen hat und mit welcher Reaktion, blieb unserem Fotografen verschlossen - oder "es schweigt des Dichters Höflichkeit".