Die Sportkegler des TSV Ebermannstadt starten in gut vier Wochen in die Saison. Am Samstag gastierten einige Akteure auf der Zwei-Bahnen-Anlage des ASV Pegnitz zum Absolvieren des Bundeskegelsportabzeichens.
Hierbei machte sich bemerkbar, dass der ein oder andere noch ordentlichen Trainingsrückstand hat. Michael Parzefall trug sich mit 427 Holz in die Ergebnisliste ein. Sein Bruder Josef konnte ebenfalls mit 403 Holz und einem sehenswerten ersten Durchgang glänzen. Beide erreichten ohne größere Mühen ihre persönlichen Gold-Hürden von 400 bzw. 380 Kegel. Je nach Alter und Geschlecht sind für die entsprechenden Abzeichen Bronze, Silber und Gold eine bestimmte Kegelanzahl zu treffen.

Marco Edelmann (12) präsentiert sich bereits jetzt in hervorragender Form und erspielte sich mit starken 388 Holz eine neue persönliche Bestleistung.
Vor allem in Durchgang eins (208) konnte er die bisher erarbeiteten Vorgaben aus dem Training sehr gut umsetzen. Seine Eltern Martin und Birgit erreichten ebenfalls wie ihr ältester Sprößling das Silberne Abzeichen. Beide sind zwar ohne Spielerpass, gehen aber mit großem Vergnügen ihrem Hobby Kegeln nach. Bei Privatkeglern sind ausschließlich 50 Würfe, jedoch ebenfalls im normalen Wettkampf-Modus mit Abräumen, zu absolvieren.

Jakob Haber schaffte zwar nicht die erforderlichen 340 Holz, konnte aber mit seinen 322 Kegel im ersten Einsatz mit der größeren Kugel überzeugen. Jakob ist der U14 entwachsen und wird derzeit auf die für die U18 größere Kugel umgestellt. Seiner Schwester Sophia reichten ihre 287 Holz ebenfalls nicht ganz. Ihr fehlten 13 Zähler, was allerdings zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung zu verschmerzen ist. Des Weiteren wurde es für den Neunjährigen Jonas Edelmann sehr knapp. Er ist U10-Spieler und benötigte auf 50 Würfe in die Vollen 150 Punkte. Er war seinen kompletten Durchgang immer an diesem 3er-Schnitt, musste sich aber mit 140 Holz zufrieden geben. Deutlicher war die Sache bei Theresa Hagner, Tobias Beyer, Bertram und Sebastian Müller. Wie bereits erwähnt, kann dies aber bald anders aussehen, wenn regelmäßig trainiert wird.

"Für uns war dies auf jeden Fall ein wichtiger Schritt zur neuen Spielzeit. Jetzt weiß man, was noch zu verbessern ist, und ich bin mir sicher, dass in den nächsten Wochen noch große Leistungssprünge möglich sind", so ein optimistischer Abteilungsleiter Michael Parzefall, der mit seiner Truppe einen geselligen Nachmittag bei einem nun weiteren befreundeten Klub, dem ASV Pegnitz, der das Bundeskegelsportabzeichen hervorragend organisierte, verbrachte.