Endlich wieder eine gute Nachricht vom Baiersdorfer SV: Der Etat für die Landesliga ist gesichert. Auch die SpVgg Jahn Forchheim blickt einem relativ sorgenfreien Bayernliga-Spieltag entgegen.


Bayernliga Nord: SpVgg Jahn Forchheim - SV Alemannia Haibach

Im vergangenen Jahr hatte die Alemannia einen Umbruch: 13 Spieler verließen den Verein, sieben kamen hinzu. Klaus Hildenbeutel löste den langjährigen Trainer Joachim Hufgard ab. In der Winterpause hielt sich Haibach dagegen personell zurück und trifft am Samstag um 15 Uhr auf die einzige weitere Mannschaft der Liga, die zum Jahreswechsel auf Transfers verzichtet hat: die SpVgg Jahn Forchheim.

Dort ist Max Bauernschmitt nach seinem Kreuzbandriss ein halber Neuzugang. Verzichten muss Michael Hutzler nur auf Dilan Kumpir und Kapitän Florian Clausnitzer. "Wir haben keinen Druck, die Tabelle kann uns egal sein.
Deshalb wollen wir guten Fußball zeigen", erklärt der Coach, der den Gegner trotz des mit 15 Treffern besten Liga-Torschützen in den Reihen des SV defensiv erwartet.


Landesliga Nordwest: FC Schweinfurt 05 II - Baiersdorfer SV

Vor wenigen Wochen befürchtete Helmut Wolff noch, dass der Gegner mit Verstärkung aus der Regionalliga antreten könnte. Mittlerweile konzentrieren sich seine Sorgen auf die eigene Mannschaft. "Ich habe einige Verletzte und Grippe-Kranke. Enrico Cescutti kann wegen einer Oberschenkelzerrung nicht spielen. Bei Sebastian Zecho, Adrian Bayerlein und Felix Burkel entscheidet sich der Einsatz kurzfristig", klagt der BSV-Trainer, der zudem noch vier Mal auf den gesperrten Keeper Marc Oertelt verzichten muss.

"Die Vorbereitung lief nicht wie geplant", sagt der 45-Jährige, der daher keine Prognose wagt. Angesichts der gleichen Punkte-Ausbeute der Mittel- und Unterfranken könnte sich am Samstag um 15 Uhr aber ein Spiel auf Augenhöhe entwickeln. Eine gute Nachricht hat Wolff auch: "Der Etat der Fußballabteilung für kommende Saison ist gesichert. Die Gespräche mit den Spielern laufen."


Bezirksliga Mittelfranken: SV Buckenhofen - TSV Kornburg

Läuferisch seien die Jungs nicht erst seit der Vorbereitung "top drauf", sagt Florian Poesdorf. Einen Einbruch wie im Hinspiel, als der SVB bis zur 84. Minute führte und noch verlor, will der Spielertrainer unbedingt verhindern. Schließlich ist seine Mannschaft am Sonntag um 15 Uhr zum Siegen verdammt, wenn der zweite Abstieg in Folge noch verhindert werden soll.

Wie Poesdorf die zwei treffsichersten Stürmer der Spielklasse stoppen will, entscheidet er nach Personallage. "Markus Trautner fällt sicher aus, dazu sind Einige angeschlagen", berichtet der 33-Jährige. Jeder seiner Spieler sei aber heiß auf die Revanche.