Beim Schongau-Triathlon starteten die Regionalliga-Cracks zusammen mit den Athleten aus der Bayernliga über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Dabei ging es nicht nur um Ligapunkte, sondern gleichzeitig auch um die bayerische Meisterschaft.

Loos legt stark los


Im gerade einmal 18 Grad warmen und extra für den Wettkampf aufgestauten Lech erkämpfte sich Spitzenschwimmer Florian Loos eine glänzende Ausgangsposition und stieg bereits als Siebter aus dem Wasser. Auch Frank Müller und Bernd Hagen positionierten sich als 24. und 39. der 70 Regionalliga-Starter ebenfalls sehr gut im Schwimmen. Thomas Schmidt verlor nach sehr guter erster Hälfte auf dem Rückweg noch etwas Zeit, kam aber noch als 43. aus dem Wasser. Einen kleinen Umweg vor dem Schwimmausstieg musste die Gruppe um Thomas Huberth verkraften.
"Nicht stürzen!" war beim anschließenden Radfahren das oberste Gebot, denn der ohnehin verwinkelte und sehr selektive Radkurs wurde nicht nur durch das erlaubte Windschattenfahren in Gruppen, sondern auch durch den unwetterartigen Regen und die extrem eingeschränkte Sicht äußerst gefährlich. So hatte allein Hagen bei seiner Aufholjagd drei brenzlige Situationen zu überstehen - eine davon führte ihn direkt durch die Wiese am Straßenrand. Dennoch wechselte Hagen mit der Spitzengruppe hinter einem Ausreißerduo zur Laufstrecke.

Arbeit mit den Pedalen


Loos brauchte die erste Hälfte, um seinen Rhythmus zu finden, dann lief es bei ihm zunehmend besser. Müller verlor hingegen den Anschluss und wurde am Ende des Radfahrens von der Gruppe um Schmidt eingeholt, der einen äußerst gelungenen zweiten Abschnitt schaffte. Huberth musste am Rad viel arbeiten, um den Rückstand nach vorne zu verkürzen. Er arbeitete sich bis auf Platz 49 bis zum zweiten Wechsel nach vorne.

Bayerischen Titel gewonnen


Beim abschließenden Lauf, ebenfalls auf äußerst unrhythmischer Strecke krönte Hagen seine Leistung als Sechster der Regionalliga und wurde gleichzeitig Gesamt-Zehnter und Bayerischer Meister in der Altersklasse M35. Loos kämpfte sich nach einem verpatzten zweiten Wechsel mit einer starken Laufleistung als 30. ins Ziel. Nicht die besten Beine hatte diesmal Müller und kam als 35. ins Ziel. Bis zur Laufhälfte noch gut unterwegs war Schmidt, verlor dann jedoch noch etwas den Anschluss und finishte als 49. Nur zwei Plätze hinter ihm komplettierte Huberth das gute Forchheimer Teamergebnis.
Der Abschlusswettkampf der Regionalliga steigt nun am 2. September in Nürnberg.