2007 hat Martin Endrizzi beim SV Frankonia Neuses mit dem Bogenschießen begonnen. Die Betreuer konnten bereits früh erkennen, welch außergewöhnliches Talent in dem jetzt 18.Jährigen steckt. Bereits in seiner ersten Saison qualifizierte er sich für die Bayerische Meisterschaft.

Es folgten vordere Plätze in den folgenden Jahren auf Bayerischen und Deutschen Meisterschaften, zuerst in der Jugendklasse, später in der Juniorenklasse. Durch kontinuierliches Training und ständige Leistungssteigerung war Martin Endrizzi bereits im letzten Jahr Zweiter der Deutschen Rangliste und hat die Qualifikation zur Weltmeisterschaft nur um einen Ring verpasst.

Martin Endrizzi wurde im Januar diesen Jahres in den Kader des Deutschen Schützenbundes berufen. Durch Ranglistenturniere in Tacherting und Chemnitz erfüllte er die internationalen Leistungskriterien für die Europameisterschaft und steht nun mit Justus Gonser aus Südbaden für Deutschland am Start.


50 Meter weit zielen



Bei der anstehenden Europameisterschaft wird auf eine Entfernung von 50 Metern geschossen. Die Zielscheibe hat einen Durchmesser von 48 Zentimetern. Beim Treffen des innersten Ringes, dem Gold (Durchmesser 8 Zentimeter), erhält der Schütze 10 Ringe. Es werden 72 Pfeile pro Wettkampf geschossen, die höchstmögliche Punktzahl sind also 720 Ringe.

Martin Endrizzi schaffte in den vorausgegangenen Ranglistenturnieren 685, 683, 673 und 673 von 720 Ringen. Das sind hervorragende Ergebnisse, welche die deutschen Trainer aufhorchen ließen.

Bei der Europameisterschaft kann er nun wieder sein Können unter Beweis stellen. Man kann gespannt sein, mit welchen Ringzahlen Martin Endrizzi in Zukunft auf sich aufmerksam macht. Die Bogenschützen des SV Frankonia Neuses drücken jedenfalls die Daumen und schauen zuversichtlich nach Dänemark.