Mit dem 59:47 in eigener Halle steigt das 2014 neu gegründete Team als Meister in die Bezirksklasse auf.

Die Spvgg Hausen hatte sich wahrscheinlich schon auf Aufstiegsrelegationsspiele gegen den ATS Kulmbach II eingestellt, denn punktemäßig konnte das 2014 gegründete Basketball-Team zwar noch zu Tabellenführer Ebermannstadt II aufschließen, doch die Bezirksliga-Reserve ging mit einem Elf-Körbe-Polster aus dem ersten Duell ins Endspiel um die Meisterschaft. In der letzten Saisonpartie der Kreisliga A machten die Gastgeber nach einem hochdramatischen Spiel mit einem kaum erwarteten 59:47 den Titel und den direkten Aufstieg perfekt.


Spvgg Hausen - TSV Ebermannstadt II 59:47

Nach der 51:62-Hinspielniederlage musste Hausen mit mindestens elf Punkten Unterschied gewinnen, um in der Tabelle noch an Ebermannstadt vorbeizuziehen. Zweifellos ein schwieriges Unterfangen.
Zu Beginn der Begegnung merkte man beiden Teams an, was auf dem Spiel stand. Zahlreiche leichte Fehler (Turnovers) auf beiden Seiten zeugten von teils übergroßer Nervosität. 5:5 lautete der kuriose Spielstand nach dem ersten Viertel.

In den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts sorgten die Hausener mit einem 10:0-Lauf für die erste zweistellige Führung. Im weiteren, ausgeglichenen Verlauf bis zur Pause fanden auch die Wiesentstädter etwas besser in die Partie. Dennoch gingen die Hausherren mit einer Acht-Punkte-Führung in die Pause (21:13).

Nach Wiederanpfiff zeigten beide Mannschaften, warum sie die Kreisliga A dominierten. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie intensiver und attraktiver. Zunächst sorgte die Spvgg bis zur 25. Minute für die höchste Führung während des gesamten Spiels (35:19). Binnen vier Zeigerumdrehungen verkürzten die Ebser aber den Rückstand mit einem 10:0-Lauf wieder. Letztlich ging es aber mit neun Zählern Puffer in den Schlussabschnitt (41:32).

Und dieser hatte es in sich. Selbst vom Ausscheiden ihres Spielertrainers Ben Krach wegen des fünften Fouls (30.) ließen sich die Hausener nicht aus dem Konzept bringen. Mit großem Kampfgeist, einer leidenschaftlichen Defensive und einem unbändigen Siegeswillen gelang es ihnen, für die ersehnte Elf-Punkte-Führung zu sorgen (55:44). Das bedeutete Dramatik für die letzten 120 Sekunden. Doch beim Abpfiff war die Sensation perfekt. rj
Spvgg: Craciun (6), Gattsouk (14), Jäger (13), Jovic, Krach (11/3), Krieg (10), Schabel (5), Sebrantke, Wagner