Keine Blöße gaben sich die Mitkonkurrenten um den Relegationsplatz: Der FC Amberg bezwang Erlenbach mit 5:0, Aubstadt setzte sich gegen den VfL Frohnlach mit 3:0 durch.

ASV Hollfeld  - SpVgg Jahn Forchheim 1:2
Die Forchheimer, die gegen die total defensiv eingestellten Hausherren zirka 80 Prozent Ballbesitz hatten, machten sich das Leben allerdings selbst schwer: Sie nutzten ihre Chancen nicht und ließen, bedingt durch eigene Unkonzentriertheit, sogar ein paar gute Chancen für den Tabellenletzten zu. So musste Keeper Beck in der 15. Min. im Eins-gegen-eins klären. In der 17. Min. hatte Forchheim die erste Großchance. Nach einem Eckball von Konrad kam List zum Kopfball, doch Hollfelds Schlussmann Cukaric klärte per Glanzparade.

In der 28. Min.
fiel dann der Führungstreffer für die Hutzler-Elf: Selmani schloss nach gutem Spielzug und Vorarbeit von Göbhardt und List gekonnt zum 1:0 ab. Kurz danach, in der 31. Min., traf der Jahn zum 2:0, als Göbhardt den Ball per Hacke zu Selmani weiterleitete und dieser sein zweites Tor erzielte. In der 40. Min. verpassten die Gäste das 0:3. Nach Doppelpass zwischen List und Clausnitzer kam Göbhardt frei zum Schuss, doch der Torwart konnte glänzend klären. Auf der Gegenseite war es dann Beck, der gegen den allein durchgebrochenen Küfner den Anschlusstreffer verhinderte. Das 1:2 fiel dann allerdings in der 57. Min.: Nach einem weiten Ball und einem Stellungsfehler in der Jahn-Abwehr ließ Küfner dem Jahn-Schlussmann diesmal keine Abwehrchance.
Die Gäste nahmen allerdings das Geschehen sofort wieder in die Hand und kamen zu weiteren Möglichkeiten. Nach einer Stunde wurde Clausnitzer von Konrad freigespielt, doch sein Schuss wurde von einem Hollfelder auf der Linie abgewehrt. Zehn Minuten später setzte sich Seybold auf der rechten Seite durch, doch mit seinem Schuss verfehlte er das Tor. Somit blieb es auf Grund der knappen Gästeführung bis zum Schluss spannend, wenngleich der Jahn-Sieg nicht gefährdet war.

Beim Nachholspiel am Mittwoch gegen den FSV Erlangen-Bruck wird die Elf von Trainer Michael Hutzler jedoch effektiver spielen müssen, um sich für die 0:1-Hinspielniederlge zu revanchieren.