Die Talfahrt des 1. FC Burk in der Fußball-Kreisliga 1 ER/PEG entspricht zwar der Wahrheit, auch nach dem 1:1 am Wochenende gegen Uehlfeld. Der Artikel über einen bevorstehenden Wechsel von Kölns Stürmerstar Anthony Modeste zum Forchheimer Stadtteilverein war aber unser Sportscherz zum 1. April. Fake News, wie Donald Trump twittern würde. Oder doch gefühlte Wahrheit? Angesichts der ernsten Lage der ersten Burker Mannschaft bedanken wir uns dafür, dass die Verantwortlichen den Spaß mitgemacht haben. Idee und Großteil des Textes stammte übrigens aus der Feder des ehemaligen FC-Abteilungsleiters Peter Müller.


Drei Beobachter für Modeste?

Um Ihnen, liebe Leser, nicht den nächsten Bären aufzubinden, erzählen wir gleich die echte Entstehungsgeschichte des untenstehenden Bilds: Der aktuelle Burker Abteilungsleiter Frank Gareus schickte die lokalen Fußballgrößen Stefan Hiltl, André Olschewski und Helmut Wolff nicht nach Köln, um Modeste im Spiel gegen den VfL Wolfsburg zu beobachten, dennoch guckten sich die Trainer der SpVgg Heroldsbach (Hiltl) und des SV Buckenhofen (Wolff) sowie der frühere Knipser des 1. FC Burk die Partie an und feierten den Kölner Karneval, der es zum Teil mit dem Burker Weiberfasching aufnehmen kann.


Vor allem Olschewski bedauert, dass es sich nur um einen Aprilscherz handelte. Der eingefleischte FC-Köln-Fan hätte sich im Alter von 35 Jahren sicher dazu bewegen lassen, an der Seite von Modeste nach acht Jahren nochmal für Burk aufzulaufen. Zudem hätte er dem Topstürmer die zahlreichen Fan-Utensilien in seinem Eggolsheimer Zuhause zeigen können und nicht mehr die Fahrt nach Nordrhein-Westfalen auf sich nehmen müssen, um den Knipser seines Lieblingsvereins zu sehen. pm/red