"Endlich ist es sicher", sagte Michael Parzefall, Abteilungsleiter und Kapitän der Männermannschaft der Sportkegler des TSV Ebermannstadt. Zwei Monate nach Saisonende stehen sie als Vize-Meister und Aufsteiger aus der Kreisklasse B in die Kreisklasse A fest. Vor dem Saisonbeginn 2013/2014 wurde die Kreisklasse B von zehn auf zwölf Teams aufgestockt und bekannt gegeben, dass die ersten beiden Mannschaften aufsteigen würden. Da sich allerdings im Saisonverlauf eine komplette Systemänderung des Kegelsports abzeichnete und einige Klubs diesen Gang in die zukünftigen 120-Wurf-Ligen nicht mit antreten wollten, wurde die Auf- bzw. Abstiegsregelung auf Eis gelegt, um die Meldungen für die kommende Saison abzuwarten. Diese ist nun erfolgt und der TSV Ebermannstadt darf wie geplant eine Klasse weiter oben an den Start gehen. "Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen", sagte Parzefall.


Mit acht Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten hatte sich seine Mannschaft ein großes Polster herausgespielt und lange Zeit ein starkes Wort um die Meisterschaft mitgesprochen. "Bei unserer spontanen Aufstiegsfeier kam jedoch nicht mehr die Euphorie auf als wenn wir gleich nach Rundenende feiern hätten dürfen. Aber auch so sind wir sehr stolz", sagte Parzefall weiter.

Mit 36:8-Punkten und dem Aufstieg endet somit eine weitere erfolgreiche Saison der Ebser Kegler, die am 1. Spieltag mit einer Auswärtsniederlage begann. Doch das Vater-Sohn-Gespann Christian und Robin Straßberger, die Brüder Josef und Michael Parzefall sowie Tim Hühnlein und Lukas Biemüller meisterten die Saison mit Bravour. Zum Rückrundenstart wurde noch Dirk Burmeister als Verstärkung aus der Zweiten ins Team gemeldet. Mit Ausnahme des Meisters von der TSG 2005 Bamberg II bezwang man viele Kontrahenten deutlich. Ein großer Dank gilt auch den Aushelfern Jürgen Biemüller, Jürgen Trautner, Tobias Beyer, Karl-Heinz Parzefall, Martin Edelmann und Patrick Scharf. Bereits von 1997 bis 2000 gingen die TSVler in der Kreisklasse A, damals noch Kreisoberliga genannt, zu Werke. Nun gilt es, sich in dieser Klasse zu etablieren und in den kommenden Jahren erstmals den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. Ein Ziel, das aufgrund des anhaltenden Jugendbooms möglich zu sein scheint. mp