Nach zuletzt vier Niederlagen am Stück, zum Teil allerdings gegen die Top-Teams der Liga, haben die Bayernliga-Basketballer der DJK Eggolsheim wieder einen Sieg eingefahren. Mit 80:69 setzen sich die DJK-Korbjäger gegen den TSV Grombühl durch.


DJK Eggolsheim - TSV Grombühl 80:69

Gleich zu Beginn stellte sich ein harter Kampf zwischen den abstiegsbedrohten Unterfranken und den zuletzt etwas gebeutelten Eggolsheimern ein. Den besseren Start (10:5) erwischte die DJK mit ihrem bärenstarken Kapitän Pätzold, der die ersten zehn Punkte selbst erzielte und später zum Topscorer mit 33 Punkten avancierte.


Kein Absetzen möglich

Grombühl kämpfte sich jedoch schnell zurück, ging auch in Führung, ehe Eggolsheim sich diese zum Viertelstand von 21:17 wieder zurückholte.
Es entwickelte sich fortan ein offener Schlagabtausch, die Führung wechselte im zweiten Viertel ständig. Zwar schien die DJK offensiv wieder zu funktionieren, allerdings ließ man defensiv zu viele Punkte zu. Vor allem Wehner setzte offensiv immer wichtige Nadelstiche. Eggolsheim ging mit knappem Vorsprung (43:42) in die Halbzeit.


Ständige Führungswechsel

Beiden Seiten war klar, dass es eine enge Kiste bleiben würde - und es wohl auch auf körperliche Härte ankommt. So zeigte sich nach der Pause vorerst das bekannte Bild: Ständige Führungswechsel prägten das Spielgeschehen. Grombühl startete gleich mit einem Dreier, jedoch war Pätzold treffsicher aus der Halbdistanz und holte die Führung wieder zurück an den Eggerbach.

Ab der 25. Minute zog die DJK das Spiel immer mehr an sich. In alter Form zeigte sich wieder DJK-Hüne Alex Roppelt, der das Feld von hinten aufräumte. Punkt für Punkt erkämpfte sich die DJK in einer lauten Eggerbachhalle mit großartiger Unterstützung der Fans erstmals eine zweistellige Führung. Mit einem 64:58 ging es in das letzte Viertel.

Grombühl kam der DJK zwar nochmal gefährlich nahe (66:63), doch fünf Freiwürfe von Pätzold und ein filigraner Korbleger von Julian Roppelt stellten die Weichen endgültig auf Sieg (73:63). Die DJK ließ nun nichts mehr anbrennen, pflückte Rebounds und brachte das Spiel zum 80:69 über die Zeit - auch deshalb, weil die DJK mit einer Freiwurfquote von 75 Prozent (21 Punkte) überzeugte.

Die DJK hat den Negativtrend gestoppt und ist wieder im Rennen um Platz vier. Nächste Woche geht es erhobenen Hauptes nach Schweinfurt, zum direkten Tabellennachbarn.