Im bisher stärksten Saisonspiel haben sich die Handball-Frauen des HC Forchheim den Erfolg verdient. Nach dem Remis zum Rückrundenauftakt bei der HSG Pleichach bezwang der HC den Tabellendritten aus Sulzbach-Rosenberg mit sechs Toren Unterschied und klettert in der Landesliga-Nord um eine Position auf Rang 9 von 14. Im Hinspiel hatten die Forchheimerinnen die Punkte nach langem Kampf Sulzbach überlassen müssen.


HC Forchheim - HC Sulzbach-Rosenberg 28:22

Die Devise für dieses Spiel lautete, an die Leistung des vorangegangenen Spiels in Pleichach anzuknüpfen, um weitere Punkte für den Klassenerhalt zu verbuchen. Entsprechend motiviert und mit einem Drei-Tore-Lauf startete die Mannschaft, erhöhte den Abstand sogar auf 5:1, ehe sich der Sulzbacher Trainer nach zehn Minuten gezwungen sah, seine Schützlinge in einer Auszeit zum Gespräch zu bitten.

Doch auch davon ließen sich die Gastgeberinnen nicht beeindrucken und drückten dem Spiel weiter ihren Stempel auf. Durch eine aufopferungsvoll kämpfende und konsequente Abwehrarbeit schafften es die "Flippers", Rosenberg auf Distanz zu halten, wodurch die Gäste bereits in der 19. Minute ihr letztes Tor der ersten Halbzeit erzielten (9:6).

Abgefangene Bälle wurden in Gegenstoßtore verwandelt, auch im Positionsangriff hatte der Gegner große Mühe, Forchheims sehr gut aufgelegtem Rückraum etwas entgegenzusetzen. Ein ums andere Mal netzten Caroline Schmitt und Theresa Nemeth ein und erhöhten den Spielstand bis zum Pausentee auf 17:6.

Entschlossen, das Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben, kam die Mannschaft von Trainer Thomas Ihrke aus der Kabine. Doch auch die Gäste starteten noch einen Versuch, die Partie an sich zu reißen und verbuchten zu Beginn der zweiten Hälfte zwei Treffer, ehe Forchheim nachlegte.

In dieser Phase fand Sulzbachs Angriff immer wieder den Weg zum Kreis. Somit reduzierte sich Forchheims Vorsprung etwas, doch ließ man den Gegner nie auf Schlagdistanz kommen (20:13; 21:14; 23:15). In der Schlussphase ließ die Konzentration auf beiden Seiten etwas nach, woraus einige Fehlwürfe, ungenaue Pässe und Ballverluste resultierten. Jedoch geriet der Aufsteiger nie in Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben und gewann verdient mit 28:22.


Solide Abwehr, starker Angriff

Grundstein für die bislang beste Saisonleistung des HC war eine solide Abwehr, die dem Gegner kaum Raum zum Agieren ließ und zu ungewollten Abschlüssen zwang. Dazu parierten Pia Simmerlein und Katharina Heid stark. Darauf gestützt bauten die Gastgeberinnen ihren variablen und durchschlagskräftigen Angriff auf. men
HC: Heid, Simmerlein(1) - Nemeth (7), Schmitt (10/3), Lenhard (2), Sauer, Sokol (3), Gößwein (1), Walz (2/1), Friedl (1), Irnstorfer, Kohnen (1)