Insgesamt 16 Mal spielte ein Tischtennis-Jungen-Team des TSV Ebermannstadt in der höchsten oberfränkischen Spielklasse, der Oberfrankenliga, aber bis zu dieser Saison gelang es noch nie, den Titel zu erringen. Heuer gelang nun endlich der große Wurf: Mit fünf Punkten Vorsprung sicherten sich die TSV-Cracks überlegen die Meisterschaft. Spielstärke und Ausgeglichenheit spiegelt sich auch in den Einzelbilanzen von Leon Schiebold (31:4 Siege), David Mader (29:6), Yannik Hecker (24:9), Tobias Kopyto (12:3), und Maximilian Hölzlein (8:8) wider. Hinzu kommt eine starke Doppelbilanz von 28:8, unter anderem erzielten Mader/Schiebold 13:1 Siege. Nicht zuletzt profitierte die Mannschaft auch von der Zielstrebigkeit ihres Betreuers und Trainers Manfred Vierling.
Bereits 1979, als der TSV erstmals den Aufstieg in die Jungen-Oberfrankenliga schaffte, hieß der Betreuer Manfred Vierling - auch dies ein Zeichen der Beständigkeit.

Im Pokal-Wettbewerb mussten Schiebold, Mader und Hecker die größten Brocken mit dem FC Bayreuth (5:3) und TTC Tüschnitz (5:2) in den Vorrunden aus dem Weg räumen, das Finale gegen den TV Konradsreuth (5:1) war nur noch Formsache. Und noch ein großes Saisonziel streben die TSV-Jungs an: Am Samstag (10 Uhr) kämpfen sie in der Ebser Stadthalle mit den Bezirksmeistern aus Mittelfranken, Unterfranken und der Oberpfalz um den Aufstieg in die Bayernliga Nord. Mindestens zwei Vereine steigen auf, die restlichen Teams könnten eventuell noch von Zurückziehungen profitieren. mi