Wie bekommen Sie das unter einen Hut?
In den ersten Jahren habe ich mehr Konzentration auf das Pfeifen gelegt, sogar ein Jahr ganz mit dem Fußballspielen aufgehört und es dann bis in die Bezirksoberliga geschafft. Ich brachte es allerdings nicht übers Herz, die Schuhe ganz an den Nagel zu hängen, mittlerweile haben sich die Prioritäten geändert. Jetzt spiele ich eher Fußball, denn das mache ich, seitdem ich vier Jahre alt bin. Ich will einfach mit meinen Kumpels zusammen auf dem Platz stehen.

Hat man als Schiedsrichter Vorteile, wenn man Fußballer ist und umgekehrt?
Das größte Lob als Schiedsrichter ist es, wenn nach der Partie die Spieler auf dich zukommen und sagen, dass man gemerkt hat, dass ich selbst kicke. Du hast als Schiedsrichter eben ein besseres Gefühl und Spielverständnis, wenn du selbst aktiv bist oder warst. Andersrum sehe ich keine Vorteile.