"Wir sind gerettet und man muss vor der Mannschaft wirklich den Hut ziehen", sagte Trainer Helmut Wolff hörbar erleichtert. "Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Spieler geblieben sind."


FT Schweinfurt - Baiersdorfer SV 0:2

Vor allem Baiersdorfs Schlussmann Jonas Harrer war es zu verdanken, dass die Gäste auch in der Schlussphase noch eine 1:0-Führung verteidigen durften. Gleich drei Mal hinderte Harrer in der zweiten Halbzeit frei auf ihn zulaufende Schweinfurter Spieler daran, den Ausgleich zu erzielen. "Das war eine überragende Torwartleistung, die er auf dem Platz abgeliefert hat", lobte Wolff, dessen Mannschaft nach dem Seitenwechsel gehörig unter Druck gesetzt wurde. In der ersten Halbzeit bot sich noch ein gänzlich anderes Bild. Baiersdorf war die spielbestimmende Mannschaft und hatte nur Pech, dass Adrian Bayerlein nicht schon nach vier Minuten das 1:0 erzielte.


Dass er es besser kann, zeigte der BSV-Stürmer nur kurze Zeit später, als er den Ball auf der linken Seite mitnahm und aus spitzem Winkel traf (15.). "Das zweite Tor hätte dann vielleicht früher fallen können, jedoch nicht müssen", sagte Wolff angesichts der immer stärker werdenden Gastgeber. "Die haben wirklich alles nach vorne geschmissen." Dadurch ergab sich für die Gäste jedoch Platz für Konter. In der 87. Minute machte sich Enrico Cescutti in Richtung des FT-Gehäuses auf, bediente den freistehenden Bayerlein, der mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte.