Erneut in Bestform präsentierte sich Moritz Hecht von der LG Forchheim bei der Kurpfalz-Gala im badischen Weinheim. Bei dem mit nationaler Spitze besetzten Leichtathletik-Meeting konnte der Sprinter über 100 Meter seine Bestmarke erneut gewaltig steigern.

Bei seinem Lauf passte an diesem Tag einfach alles: optimale Temperatur, Windverhältnisse und Bahnverteilung sorgten dafür, dass Hecht erstmals die Schallmauer von elf Sekunden durchbrechen konnte. Mit hervorragenden 10,91 Sekunden über 100 Meter erfüllte sich der 19-jährige nicht nur einen persönlichen Traum, die Zeit stellt gleichzeitig nach den erfüllten Normen über 200 und 400 Meter die dritte Qualifikationsleistung für die Mitte Juni in Leverkusen stattfindenden deutschen Juniorenmeisterschaften dar.

Einige Stunden später standen bei hohen Temperaturen die 400 Meter auf dem Programm. In 49,78 Sekunden legte der Forchheimer zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen die Stadionrunde unter 50 Sekunden zurück. Das diesmal deutlich zu langsam angegangene Rennen lässt für die nationalen Meisterschaften der U23 in drei Wochen noch Luft nach oben erahnen.

Zuvor waren die deutschen Hochschulmeisterschaften im Aue-Stadion in Kassel ein weiteres wichtiges Datum im Wettkampfkalender der LG Forchheim gewesen. Neben Moritz Hecht (Uni Bamberg) gingen Janina Buck sowie Katharina und Dominik Eckner für die Uni Erlangen-Nürnberg an den Start und konnten in den mit nationalen Größen heuer außerordentlich stark besetzten großen Feldern überzeugen. Die halbe Stadionrunde erwies sich als bestens geeignet für neue Bestleistungen: Neben Hecht, der nah an die 22-Sekunden-Grenze (22,07) heranlief und mit Platz 12 die beste Tagesplatzierung holte, unterbot Dominik Eckner erstmals die 23-Sekunden-Marke (22,96/23.). Buck bestätigte ihren Höhenflug mit einer weiteren Bestmarke in 26,21 Sekunden (14.), Katharina Eckner lief nach verbummeltem Start noch in 27,47 Sekunden auf Rang 18.

Zuvor bestätigten bereits die 100-Meter-Sprints die gute Form: In 12,61 Sekunden lieferte Buck ihre zweitbeste Jahresleistung ab, Katharina Eckner unterbot erstmals die 13-Sekunden-Grenze (12,97), und Dominik Eckner steigerte sich bei allerdings etwas zuviel Rückenwind auf 11,33 Sekunden. hr