In Kirchehrenbach, Hiltpoltstein oder Hundshaupten war es extrem. "Dabei sind die Lastwagen bereits mit Schneeketten ausgestattet, um auf den Straßen voranzukommen", erklärt Sven Vorlaufer, der Betriebsleiter beim Unternehmen Veolia . "Nicht alle Straßen, vor allem Nebenstraßen, sind geräumt oder gestreut. Unsere Fahrer müssen irgendwie in die Straße kommen und wir müssen dafür sorgen, dass unsere Fahrer unfallfrei und gesund wieder nach Hause kommen", sagt Vorlaufer.

Frühere Fahrzeiten

Normalerweise fahren die Lastwagen der Firma Veolia um 6 Uhr früh in die Ortschaften. "Wir haben sogar umdisponiert und sind erst um 7 oder um 8 Uhr losgefahren, damit wir erst nach dem Winterdienst ankommen", berichtet Vorlaufer. Und sie hätten aufgestockt, so dass sogar zwei Mitarbeiter in einem Fahrzeug den Entsorgungsdienst leisten. Drei Fahrzeuge sind im Landkreis Forchheim für die Entleerung der Tonnen im Einsatz.

"Die Winterfahrzeuge sind gerade in der Fränkischen Schweiz am Wochenende auf Hochtouren gefahren", sagt Kathrin Schürr, die Pressesprecherin am Landratsamt, das für die Abfallentsorgung zuständig ist. Die Hauptstraßen haben Priorität. So könne es schon vorgekommen sein, dass Nebenstraßen erst am Spätnachmittag, abends oder tags drauf von den Schneemengen befreit wurden.

Keine Probleme bekannt

Der Abfallwirtschaft am Landratsamt sind die Probleme der Entsorgungsfirma bekannt. Die vom Räumdienst und den Hausbesitzern vor der Tonne aufgetürmten Schneeberge sind ein Grund, warum sich die Entsorgung verzögern kann. Bei Nichtleerung gilt, die Tonne drei bis vier Tage stehen zu lassen, damit das Leeren nachgeholt werden kann.