Jetzt ist es offiziell. Im Beisein mehrerer Bürgermeister und Touristiker der Region haben Pottensteins Bürgermeister Stefan Frühbeißer (CWU) und Tourismusleiter Thomas Bernard am Kletterwald Pottenstein-Weidenloh den neuen Rundwanderweg vorgestellt. Das Besondere an dem neuen Wanderweg ist, dass er alle inzwischen 18 Stationen der Pottensteiner Erlebnismeile von Hohenmirsberg bis ins Klumpertal miteinander verbindet.
An allen Einrichtungen der Erlebnismeile und an den Parkplätzen werden Schilder mit Bildern der einzelnen Einrichtungen und einer Wegebeschreibung aufgestellt. Neu ist mit einer Auflage von vorerst 75000 Exemplaren auch ein entsprechendes Faltblatt, das sowohl den Wanderweg als auch die Stationen der Erlebnismeile vom Geozentrum mit Fossilklopfplatz in Hohenmirsberg über das Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld bis zu den Einrichtungen in und rund um Pottenstein beschreibt.


Konzipiert hat die Tafeln und den Flyer Heike Leon von der gleichnamigen Pottensteiner Grafikwerkstatt. Der neue Rundweg soll auch die Zusammenarbeit der einzelnen Einrichtungen von Nordbayerns größter Freizeitmeile untereinander stärken.

Alles eng beieinander

Zudem sollen die Besucher laut Frühbeißer dazu animiert werden, ihr Auto stehen zu lassen. Die Erlebnismeile stärke seiner Überzeugung nach nicht nur Pottenstein, sondern die gesamte Tourismusregion Fränkische Schweiz. Frühbeißer hofft außerdem, mit dem neuen Rundwanderweg auch Einfluss auf den Verkehr nehmen zu können. Gerade in den Sommermonaten kommt es erfahrungsgemäß oft zu Staus an der Sommerrodelbahn, dem Schöngrundsee oder auch dem Felsenbad.
Künftig kann der Gast sein Auto an allen beliebigen Einrichtungen der Erlebnismeile stehen lassen und weitere Einrichtungen fußläufig in wenigen Gehminuten erreichen.

Mit dem neuen Rundwanderweg will die Gemeinde Pottenstein den Gästen auch konkret vor Augen führen, wie nahe die meisten Einrichtungen beieinander liegen.
Natürlich soll der neue Rundwanderweg auch wieder mehr Gäste in den Kernort von Pottenstein locken. Es werden in nächster Zeit auch weitere Einrichtungen der Erlebnismeile hinzukommen. Wie zum Beispiel das geplante Umwelt- und Naturkundehaus in der Schule von Kirchenbirkig oder der ebenfalls geplante K(ult)urpark Oberes Püttlachtal.

Ein fester Begriff

Wie Bernard betonte, habe die Anzahl der Freizeiteinrichtungen an der Erlebnismeile in den vergangenen Jahren ständig zugenommen.
Ein weiteres Highlight soll der ebenfalls geplante Baumwipfelpfad neben der Sommerrodelbahn werden. Die Erlebnismeile soll sich nach dem Willen Bernards als fester Begriff in den Köpfen der Menschen verankern.