Inzwischen kaufen sich die Ebermannstadter vor allem nackte Figürchen, die Ursula Parzefall selbst einkleidet. "Ich habe mit Schneiderei im Grunde nichts am Hut. Das ist für mich eine Qual", meint sie. Doch der Unterschied zwischen selbst eingekleideten und gekauften Figuren ist nur bei sehr genauem Betrachten zu sehen. Stolz sind die beiden auch auf ihren Ochsen. "Den haben wir beim Flohmarkt gekauft. Der Verkäufer hatte uns gefragt, ob ein Euro zu teuer sei", lachen die beiden.

Highlight ist der Wasserfall

Auch die Schneiderei, das Wirtshaus und die Bäckerei sind Unikate. "Die Kinder haben die Häuser selbst gemacht", erzählt Karl-Heinz Parzefall. Die Arbeit schweiße die Familie zusammen. "An zwei Sonntagen im November gehen wir gemeinsam Moos sammeln", sagt er. Sohn Jonas helfe gerne beim Aufbau der Krippe. Vor allem die Technik sei der Verdienst des 16-Jährigen.