Im Gebiet rund um Forchheim gibt es zur Osterzeit viel zu entdecken. So zieren auch heuer wieder zahlreiche farbenprächtig dekorierte Osterbrunnen die Stadt und spezielle Veranstaltungen informieren Gäste über das Thema Ostern und Passion. Im Pfalzmuseum gibt es vom Freitag, 4., bis Sonntag, 27. April, ein buntes Rahmenprogramm zu Osterbräuchen in der Region.

Gleich drei Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Osterbräuchen gibt es im Pfalzmuseum zu bestaunen. Eine davon beschäftigt sich mit den Osterbrunnen der Region. "In den letzten Jahren interessierten sich immer mehr Gäste für das Osterbrunnenschmücken, einen der ältesten Bräuche in der Fränkischen Schweiz", schreibt die Stadt Forchheim dazu in einer Pressemitteilung.


Die Ausstellung "Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz - Geschichte und Brauchtum" dokumentiert die Anfänge des regionalen Brauchs bis hin zur Gegenwart, in der immer noch zahlreiche Brunnen und Quellen mit Blumen, Girlanden und hunderten handbemalten Ostereiern aufwendig geschmückt werden.

Edel, bunt und kurios

"Die einzigartige Farbenpracht sollten sich Besucher auch in diesem Jahr auf keinen Fall entgehen lassen", schreibt die Stadt weiter. Im Rahmen der zweiten Sonderausstellung werden Salz- und Pfefferstreuer in all ihren Facetten gezeigt und deren Geschichte erzählt. "Bitte würzen. Salz- und Pfefferstreuer fürs Osterei" zeigt in der mittlerweile größten Sammlung Europas Objekte aus 100 Jahren: edel, bunt oder kurios,

Die ältesten Teile stammen aus dem Jahr 1920. Da die Streuer in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden waren, sind sie natürlich ein Spiegelbild der Modeströmungen und geben interessante Einblicke in die Geschichte. In der Passionskrippenausstellung "...und die Welt ward erlöst" stellen Krippen das Heilsgeschehen nach.

Mit großer Liebe zum Detail wurden sie vom Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner aus Bischberg errichtet und regen zum Nachdenken über die biblische Geschichte und den Glauben an. Neben den drei Sonderausstellungen wartet auch ein bunter Ostereiermarkt auf die Gäste.

Dort kann man die kleinen Kunstwerke in all ihrer Pracht bestaunen und natürlich auch kaufen. Verschiedene Konzerte und Führungen rund um das Thema Ostern, Passion und Glauben machen das Rahmenprogramm komplett.

Während des Rundgangs "Wir haben alle einen Gott. Christen, Juden und Moslems in Forchheim" spazieren Teilnehmer beispielsweise zu unterschiedlichen Orten des christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens und erfahren mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen. Forchheim hat darüber hinaus auch an die Familien mit Kindern gedacht.

Von Samstag, 12., bis Sonntag, 27. April, können die Kleinen Esel, Schafe, Lämmer und Hasen im Pfalzgraben anschauen und streicheln. Am Montag, 21. April, lädt das Pfalzmuseum außerdem zum gemeinsamen Ostereiersuchen ein.

Regionale Schmankerl

Wer vom Eiersuchen erschöpft ist, kann sich bei einem Bummel durch die malerische Altstadt von Forchheim in einem Café oder Restaurant entspannen.

Bei einem kühlen Seidla und einem regionalen Schmankerl findet der Tag einen wundervollen Ausklang. Gäste darüber hinaus sind herzlich eingeladen, sich der Osterbrunnentagesfahrt am Samstag, 19. April, anzuschließen und die Region so bequem und unkompliziert kennenzulernen. Um es Besuchern, die mit dem Zug anreisen, so angenehm wie möglich zu machen, hält der Komfort-Reisebus um 9.15 Uhr am Forchheimer Bahnhof.

Nach einem Stopp am Rathausplatz um 9.30 Uhr geht es weiter zum Ostermarkt in die Kaiserpfalz und anschließend zu den schönsten Brunnen, Quellen und geschmückten Brücken in der Fränkischen Schweiz. Während der Fahrt erfahren die Teilnehmer zum Beispiel, woher der Brauch des Osterbrunnenschmückens kommt und wie er heute praktiziert wird.

Eine Mittags- sowie eine Kaffeepause sind selbstverständlich auch vorgesehen. Nähere Informationen zum Osterprogramm in Forchheim gibt es unter www.forchheim.de.