Der bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) ist am Donnerstag zur Eröffnung des rund 2,5 Kilometer langen Radweges zwischen Kalchreuth und Weiher (Kreis Erlangen-Höchstadt) entlang der Staatsstraße 2243 im Dormitzer Forst gekommen. Die Bayerischen Staatsforsten haben den parallel zur Staatsstraße verlaufenden Forstweg ausgebaut und dabei laut Pressemitteilung des Ministeriums in besonderem Maße auf eine radlerfreundliche Ausführung geachtet. Das Innen- und Verkehrsministerium hat sich mit 210 000 Euro an den Ausbaukosten beteiligt.


Ortsumgehung von Dormitz


Das Staatliche Bauamt Nürnberg beabsichtige laut Herrmann, den Radweg in nördliche Richtung bis zum Haberndorfer Weg in Weiher zu verlängern und so den Lückenschluss zwischen Kalchreuth und Weiher zu vollenden.
Das Baurecht hierfür werde derzeit im Zuge des laufenden Planfeststellungsverfahrens für die Ortsumgehung Dormitz (Kreis Forchheim) geschaffen.

Herrmann betonte, dass es auch andernorts im Raum Kalchreuth in Sachen Radwegebau vorangeht. So habe der Landkreis Erlangen-Höchstadt den Radweg entlang der Kreisstraße ERH 33 vom Kreisverkehr nördlich Unterschöllenbach bis zur Minderleinsmühle realisiert. Der Freistaat Bayern beteiligte sich hier mit 100 000 Euro aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.

In den nächsten Jahren wolle der Landkreis den Radweg bis zur Einmündung der Kreisstraße in die Staatsstraße 2243 weiterbauen. Die Vorplanungen dafür seien im Gange. Ganz oben auf der Agenda des Staatlichen Bauamts stehe ein neuer Radweg in Weiher. Wenn hier alle nötigen Grundstücke von den Eigentümern zur Verfügung gestellt würden, könne der Radweg im nächsten Jahr bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt gebaut werden.