Im Gemeinschaftshaus hatte hierzu laut einer Pressemitteilung eine Informationsveranstaltung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) stattgefunden. Dabei verdeutlichteKreisgeschäftsführer Werner Nützel den Bürgern aus Dormitz, Ebersbach, Großenbuch, Hetzles, Honings, Neunkirchen und Rosenbach zunächst den geplanten Straßenverlauf. Neben der Trasse würden den Landwirten auch noch Ausgleichsflächen in der Umgebung zugemutet.

Anschließend zeigte der Fachanwalt für Agrarrecht, Jürgen Kraft, auf, wie die Betroffenen ihre Interessen in das Planfeststellungsverfahren einbringen müssten und welche Verfahrensschritte in Zukunft noch nötig seien.


Alle Rechtsmittel ausschöpfen

Unter den Anwesenden herrschte Einigkeit darüber, dass alle notwendigen Rechtsmittel ausgeschöpft werden sollen, um dieses Vorhaben zu stoppen. Die Landwirte aus den umliegenden Ortschaften würden ihre Ebersbacher Kollegen unterstützen. Es wurden zudem bereits Absichtserklärungen gegen den Verkauf von Flächen unterzeichnet.

Um allen Interessierten Schutz vor Flächenverlust und Hilfe im Umgang mit Behörden anbieten zu können, wurde die "Initiative der Grundstücksbetroffenen gegen die Westumgehung" ins Leben gerufen.
Mit rund 60 Unterzeichnern sei eine starke Gemeinschaft gegründet worden, die rasch weiter wachsen solle, teilen Johannes Zöllner und Martin Wieseckel, die beiden Sprecher der Initiative, mit.