Ich bin verblüfft, wie viel Zeit in eine Szene investiert werden muss, die später im Film vielleicht nur 20 Sekunden lang sein wird.

Paparazzi in Aktion

So langsam hat sich rumgesprochen, dass etwas vor sich geht am Blümleinskeller. Schaulustige versammeln sich um die rot-weiße Absperrung, recken die Köpfe und zücken die Handykameras. Auch Anthony Brunner, der im Frankenkrimi - wie im echten Leben - den Bestatter gibt, hält ein paar Erinnerungen mit seinem Smartphone fest. Kurz vor dem Mittagessen ist es endlich soweit: Auftritt Paparazzi. "Ruhe bitte! Aufnahme. Bitte", ruft Regisseur Klaus "Haui" Hack.

Natürlich brüllt hier keiner "Camera - and Action", wir sind ja schließlich im Kellerwald und nicht in Hollywood.