"Bis zur Einweihung sind wir mit der Dekoration des Neubaus, wo die Tagespflege ist, fertig", sagt die Pflegeleiterin der Sozialstation und Tagespflege "guter Hirt" Rosamunde Stern. Es fehle aber vor dem Haus noch ein Garten. Da möchten sie Hasen im Frühjahr oder Sommer halten und Hochbeete anlegen.
Die Sozialstation des "guten Hirten" ist umgezogen in den Bahnhofsplatz 4 in Ebermannstadt und hat sich um eine Tagespflegeeinrichtung für Demenzkranke und pflegebedürftige Senioren erweitert.
Die Tagespflegeeinrichtung ist neu und bietet für Demenzkranke Gedächtnistraining, Bewegungs- und Orientierungsübungen sowie Behandlungspflege unter ärztlicher Begleitung an. Auch Gruppenaktivitäten, Ausflüge und Feste werden veranstaltet. Die Gäste des "guten Hirt" können drei mal am Tag miteinander im hellen, großen Gruppenraum essen. Zur Erholung grenzt ein Ruheraum mit zwei Betten sowie ein Erinnerungsraum mit antiken, wertvollen Möbeln an den Gruppenraum an.

Öffnungszeiten und Kapazitäten


Von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr können zwischen 15 und 20 Pflegebedürftige in der Tagesstation betreut werden. "Dadurch werden ihre Angehören tagsüber entlastet. Abends können alle wieder zusammen sein. So ist die Nähe zur Familie gewährleistet", sagt die Pflegeleitung Rosamunde Stern.
Pflegebedürftige können nach Bedarf vereinzelte Tage in Anspruch nehmen. Insgesamt hat der "gute Hirte" Kapazitäten für bis zu 500 pflegebedürftige Menschen. Neben den Senioren würden hier auch Behinderte betreut werden. "Auf zehn Gäste kommen sechs Pflegefachkräfte sowie Hauswirtschaftlerinnen und weitere Helfer", erklärt die Pflegeleitung.
Nach monatelangen Bauarbeiten hat der "gute Hirt" seinen Betrieb am ersten Dezember letzten Jahres im Neubau wieder eröffnet. Am Dienstag, 24. Januar wird der Neubau unter einem Gottesdienst mit dem Erzbischof Ludwig Schick um 16 Uhr eingeweiht. Zum Schluss können die Beteiligten einen Imbiss zu sich nehmen.