Folgenden Leserbrief zum Artikel "Bremsspuren bei der Energiewende im Landkreis Bamberg" hat uns Leserin Carmen Först geschickt:

Ein Aufsichtsrat der Regionalwerke Bamberg, Peter Gack von den Bamberger Grünen (GAL), der sich vehement für die Windkraft in der Region einsetzt, sollte sich vielleicht auch einmal damit auseinandersetzen, wie er die Energiewende vor seiner eigenen Haustüre, z.B. mit ein paar Windrädern in Bamberg, unterstützen könnte.

Auf der Internetseite zeigt er sich mit einem schönen Hintergrund am Wasser ohne Windräder! Er war es auch, der zu uns sagte: "Macht einen Bürgerentscheid in Heiligenstadt." Und jetzt? Hält sich jemand an diesen Bürgerentscheid (mit 56,26 Prozent gegen den Windpark Brunn)? Was nützt es, wenn die Regionalwerke Bamberg trotzdem weiterplanen und genau gegen diesen Bürgerwillen vier Windkraftanlagen bauen wollen? Wenn sich niemand an diesen Bürgerentscheid halten muss, warum gibt es dann diese Einrichtung überhaupt? Die Bevölkerung ist verunsichert und verärgert.

Warum können sich die Regionalwerke Bamberg nicht um weitere Vorhaben bemühen, die im Einklang mit Mensch und Natur zu vereinbaren sind? Die Regionalwerke Bamberg sollten das kommunale Selbstbestimmungsrecht des Marktes Heiligenstadt respektieren, so wie dies auch der Kreistag und die Nachbargemeinden Königsfeld und Aufseß vorgemacht haben.