Der Ausbau der A73 Bamberg Richtung Nürnberg verzögert sich. Die Anschlussstelle Forchheim Süd ist seit Wochen gesperrt. Jeglicher Verkehr aus dem Osten und Südosten der bisher diese Anschlussstelle benutzt hat um morgens gen Erlangen/Nürnberg zu fahren sucht verzweifelt einen Umweg.

Beliebt scheint nun die Ortsdurchfahrt Kersbach mit Auffahrt auf die A73 an der Anschlussstelle Baiersdorf. Das Nadelöhr Kreuzung Kersbacher Straße und Baiersdorfer Straße wird zur Geduldsprobe nicht nur für die Pendler, sondern auch für alle Anwohner in Kersbach.

Der Verkehr und insbesondere der Lkw-Schwerverkehr fährt direkt am Kindergarten durch die 30er Zone. Gerade zu den Hol- und Bringzeiten zwischen 7.00 und 8.00 Uhr bei aktuellen Sicht- und Wetterverhältnissen wird dies zu einer Gefahr für Leib und Leben. Muss denn erst was passieren bis sich die Lokalpolitiker empört vor die Mikrofone stellen und ihr Mitleid bekunden?

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stumpf, ich fordere Sie auf, die Durchfahrt für schwere Lkws temporär zu sperren und den Pendlern durch eine optimierte Ampelschaltung den kindergartenfreien Weg zur A73 über die Staatsstraße 2244 am Obi vorbei schmackhaft zu machen. Es liegt nun in Ihrer Hand, schlimmeres zu verhindern.


Leser Thomas Fierman aus Forchheim hat einen Leserbrief zur vierten Bauphase auf der A73 bei Baiersdorf geschrieben. Der Leserbrief bezieht sich auf den Artikel "A73 bei Baiersdorf: Vierte Bauphase dauert an"