Die Weilersbacher Gemeinderäte haben im Rahmen ihrer Sitzung vor Ort auch das Wasserhaus und den Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung besichtigt, wo das Wasser der Oberweilersbacher Quellen zusammenläuft und aufbereitet wird. "Der Hochbehälter wurde wie viele Bauten aus Beton gebaut und soll nun demnächst saniert werden", erklärte Bürgermeister Marco Friepes (CSU/AB). Notwendig sei diese, um einer Keimbelastung vorzubeugen sowie um die Substanz für die nächsten Jahre zu sichern, berichtete Wasserwart Detlef Ruppert. Dass Weilersbach eine eigene sehr gute Wasserversorgung besitze, sei letztlich auch dem früheren Bürgermeister Gerhard Amon zu verdanken.

Tiefbrunnen im Wiesenttal

"Mit dem Bau eines Tiefbrunnens im Wiesenttal wurde die Versorgung mit Trinkwasser für die nächsten Jahre gesichert", sagte Friepes. Auffallend, so der Bürgermeister, sei, dass aufgrund der Pandemie viele Swimmingpools im privaten Bereich gebaut wurden, die viel Wasser benötigen. Die Sanierungskosten wurden mit circa 500.000 Euro veranschlagt. "Man vergräbt viel Geld und keiner sieht's", sagte Marco Friepes.

Desolater Parkplatz

Nächstes Thema war der Parkplatz an der Vexierkapelle in Reifenberg. Der Parkplatz ist bei Regenfällen in einem desolaten Zustand und müsste dringend saniert werden. Vor allem bei Hochzeiten wird es mit den Parkflächen sehr eng. Dies gefiel nicht allen Räten, denn eine Sanierung würde die Gemeinde etwa 60.000 €Euro kosten. So beschlossen sie, den Straßenrand für circa zehn Parkplätze mit Rasengittersteinen zu befestigen und den Parkplatz besser zu pflegen. "Letztendlich wollen wir auch für den Tourismus etwas tun", meinte der Bürgermeister.

Spielplatz in Reifenberg

Die Spielplatzsituation stellt sich in Reifenberg ebenfalls problematisch dar. Der vorhandene Bolzplatz ist keine Augenweide und zieht nicht gerade Mütter mit ihren Kindern an, "wo doch ein regelrechter Babyboom in Reifenberg besteht", sagte Friepes. Vor allem junge Eltern fragen nach Spielplätzen. Da es an geeigneten Gemeindeflächen fehlt, kommen nur noch Privatflächen in Betracht, die von der Gemeinde gepachtet werden müssten. Der Bolzplatz und Spielplatz sollen nun schnellstmöglich hergerichtet werden, beschloss das Gremium einstimmig.

Das Feuerwehrhaus

"Das Feuerwehrhaus entspricht nicht mehr den Erfordernissen", erklärte der Weilersbacher Feuerwehrkommandant Michael Henkel. So müsse dringend eine Absauganlage angeschafft werden, damit die Auspuffgase der Löschfahrzeuge nach außen abgeführt werden können. Eine Luftverunreinigung finde somit künftig nicht mehr statt und zudem keine Verschmutzung der Halle mehr.

Erweiterung geplant

Ausgiebig diskutiert wurde der Plan für die Erweiterung des Feuerwehrhauses, den Bürgermeister Friepes vorstellte. Dass vom Planungsbüro Rosbigalle und Glauber vorgestellte Konzept dokumentierte, dass eine Realisierung eines Büros und eine neue Ausfahrt für die Löschfahrzeuge machbar sind, wenngleich die Platzverhältnisse eng sind und eine Erweiterung nur durch den Erwerb von Flächen möglich ist. Hierfür müsste die Gemeinde ein angrenzendes Grundstück von 3000 Quadratmetern Fläche kaufen. Der Gemeinderat wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit dem Thema befassen.

Arbeiten am Sportgelände

Matthias Kapp, Vorsitzender des SV Gloria Weilersbach, erläuterte die seit März durchgeführten Arbeiten am Sportgelände. Der A-Platz wurde mit einer neuen Beregnungsanlage und einer Drainage ausgestattet. Die neuen Flutlichtmasten wurden montiert, so dass in den nächsten Tagen mit der Montage der LED -Fluter begonnen werden kann. Zum 75. Vereinsjubiläum 2021 werden die Kabinenräume erweitert und saniert, so Kapp. Die Kosten belaufen sich auf 250.000 Euro wovon der Landessportverband (BLSV) 50 Prozent übernimmt. Ebenso muss die Tartanbahn, die auch von der Schule genutzt wird, dringend erneuert werden, da sie im derzeitigen Zustand nicht mehr genutzt werden kann. Das Gremium wird in einer der nächsten Sitzungen über Zuschüsse der Gemeinde beraten. Der Musik- und der Schützenverein Weilersbach investieren oberhalb des B-Platzes mit ihrem Bau eines Vereinsheims in die Zukunft. Der Musikverein kann mit dem Vorweisen einer Teilbaugenehmigung bereits mit dem Bau beginnen.