Ein abgebrochener Schneidezahn, ein verletztes Handgelenk sowie Finger sind das Ergebnis einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Bauarbeitern. Das berichtet die Polizei. Die zwei Männer waren am Freitagmittag gegen 11.45 Uhr auf einer Baustelle in Heroldsbach in Streit geraten.

Ein 20 Jahre alter Maurer bearbeitete eine Baustahlmatte und zog dabei an einem Gitter. Allerdings steckte gerade der Finger eines Kollegen in der Matte. Der Finger des Kollegen wurde gequetscht. Der 40-Jährige schrie daraufhin den 20-Jährigen an. Der Mauer reagierte prompt.

Nach Zangen-Attacke: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Der Maurer nahm kurzerhand eine Eisenzange und schlug damit seinem Kontrahenten auf den Mund. Der 40-Jährige versuchte noch, den Schlag abzuwehren. Dies gelang ihm aber nur bedingt. Durch den Schlag wurden ihm ein Schneidezahn abgebrochen. Außerdem erlitt er durch die Abwehr eine Verletzung am Handgelenk.

Nach der Attacke erstattete der 40-Jährige Anzeige. Auf den 20-Jährigen kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu. Die Zange wurde als "Tatmittel" sichergestellt. Ob die beiden Arbeiter weiterhin in derselben Firma arbeiten, ist unklar.