Am späten Donnerstagnachmittag (7. Juli) fuhr ein 54-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 52-jährigen Begleiterin in seinem Auto von der Weißenoher „Bahnhofstraße“ (Landkreis Forchheim) auf den Bahnübergang zu und wollte weiter in Richtung B2. Hierbei übersah er das Andreaskreuz und den herannahenden Regionalzug, der von Gräfenberg nach Igensdorf unterwegs war, teilt die Polizei mit.

Obwohl der Lokführer noch eine Notbremsung durchführte, stieß das Auto am Bahnübergang mit der Front gegen die rechte Ecke des Zuges. Der Fahrer und seine Beifahrerin wurden mit mittelschweren Verletzungen vom ASB in die Uni-Klinik nach Erlangen verbracht. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Auto kracht gegen Zug im Kreis Forchheim: Fahrgäste blieben unverletzt

Der Zug, in dem sich zirka zehn Fahrgäste befanden, welche unverletzt blieben, konnte im Anschluss der Unfallaufnahme seine Fahrt fortsetzen. Vor Ort war auch der Notfallmanager der Bahn eingesetzt, der die Beamten der Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützte. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 25000 Euro.