Ein 33-Jähriger hat am Freitagnachmittag am Bahnhof Forchheim eine sogenannte Kräutermischung konsumiert und ist danach unter Zuckungen zusammengebrochen. Seine 31-jährige Begleiterin saß mit einem teilnahmslosen Gesichtsausdruck neben ihm, wie die Forchheimer Polizei am Montag berichtet.

Der von Passanten alarmierte Rettungsdienst brachte beide in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus. Auslöser für ihren Zustand dürfte der vorangegangener Konsum von Kräutermischungen gewesen sein. "Was so harmlos klingt, kann nicht nur zur schweren Gesundheitsschäden führen, sondern hat in der Regel auch strafrechtliche Konsequenzen", heißt es dazu im Polizeibericht.

So wird auch in diesem Fall ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.