Erster Fortschritt am Forchheimer Rathaus: Während die Entgiftung des Gebälks abgeschlossen ist, bleiben an anderer Stelle entscheidende Fragen offen. Forchheimer Stadträte und Experten machten sich ein Bild von der Sanierung (lesen Sie hier die ganze Geschichte).

FT-Redakteur Ekkehard Roepert vertritt eine klare Meinung:

2017 hatten sich die Stadträte wegen des Nutzungskonzeptes gefetzt. Nach 2017 hatten sie dann zwar eines, aber die Meinung darüber, ob es denn nun endgültig feststehe, gingen immer noch weit auseinander. Ein Nachklang dieses Konfliktes war auch in der ersten Sitzung des Sanierungsausschusses zu spüren. Will man nun eine Bierothek im Keller oder soll das dafür bereits verplante Gewölbe mit Sand zugeschüttet werden?

Es sind nicht gerade kleine Fragen, um die da noch immer gerungen wird. Immerhin die Einigung: Eine Projektsteuerung wird es geben, Debatten über eine Kostenobergrenze nicht mehr. Entscheidend aber ist: Architekt Stephan Fabi hat einen wohltuend klaren Ton in die Sanierungsdebatte gebracht. Architekten und Bauherr (die Stadt Forchheim) hören sich zu. Und auch Uwe Kirschstein wird von den Räten gehört: "Keine Schattendiskussionen mehr!"

Die Mahnung des OB scheint angekommen. Der Sanierungsausschuss hat begriffen, dass er nicht nur am Rathaus, sondern auch an sich selbst arbeiten muss.