Am Mittwoch (20. Juli) gegen Mittag kletterte ein 56-jähriger Mann im Bereich des Kleingeseer Pressknocks an der Felsformation Pressknockwende, berichtete die Polizei Ebermannstadt. Er befand sich im mittleren Teil der Route in ungefähr acht Meter Höhe. Plötzlich verlor er den Halt und rutschte ab.

Der Kletterer, der mit einem Seil gesichert war und einen Helm trug, fiel daraufhin ins Seil. Durch die Wucht brach unglücklicherweise jedoch die "Sanduhr", eine am Fels befindliche Schlaufe, in der sich das Sicherungsseil befindet, aus. Daraufhin fiel der Mann unkontrolliert zu Boden. Dabei erlitt der Gestürzte mittelschwere Verletzungen.

Bergwacht und Rettungshubschrauber zur Stelle: Zuvor wurde er von anderen Kletterern versorgt

Hinzueilende "Kletterfreaks" aus dem Raum Berlin konnten den Vorfall beobachten und leisteten sofort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe, wie die Polizei mitteilt. Die ebenfalls alarmierte Bergwacht verbrachte den gestürzten Kletterer aus dem unzugänglichen Terrain auf ein freies Gelände. Von dort wurde er mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth verbracht.

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