Obwohl die katholische Kirchenstiftung Bräuningshof die Trägerschaft des bestehenden Kindergartens inne hat, verständigte man sich unlängst bei einem Gespräch im erzbischöflichen Ordinariat in Bamberg darauf, wie Bürgermeister Wolfgang Fees (ÜFWG/SPD) erläuterte, die Maßnahme unter der Regie der Kommune durchzuführen, also Langensendelbach als Bauherrn auftreten zu lassen.

Das Ganze kostet 450 000 Euro


Bei der rund 450 000 Euro teuren Maßnahme soll die bestehende Betreuungseinrichtung an der Igelsdorfer Straße um einen 105 Quadratmeter großen Anbau für eine Krippengruppe mit zwölf Betreuungsplätzen für Kleinkinder von null bis drei Jahren und gemäß der gemeindlichen Stellplatzverordnung um vier weitere Stellplätze erweitert werden.

Da jetzt schon 17 Kleinkinder für die Einrichtung eingeschrieben sind, hat man als Übergangslösung eine Containeranlage aufgestellt, in der bereits seit Februar Kleinkinder betreut werden. Nicht alleine diesem Provisorium ist es zuzuschreiben, dass auch bei dieser Baumaßnahme der geflügelte Spruch: "Zeit ist Geld" zutrifft. Vielmehr muss das gesamte Vorhaben bis spätestens 31. Dezember 2013 beendet sein, um so in den Genuss des staatlichen Investitionsprogramms "Kinderbetreuungsfinanzierung 2008-2013" zu kommen.
Die darüber hinaus gehenden, nicht förderfähigen Baukosten sollen sich gemäß einer Vereinbarung die Gemeinde zu 75 Prozent und das erzbischöfliche Ordinariat zu 25 Prozent teilen.

In diesem Zusammenhang stimmten die Räte gleich noch einem Antrag der Filialkirchenstiftung Bräuningshof zu, die durch die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen für die provisorische Containeranlage entstandenen 5879 Euro mit 2940 € zu bezuschussen.

Von Karl-Heinz Frank