Kathi kickt gerne. Die Zehnjährige trifft sich mit Freunden häufig nachmittags auf dem Bolzplatz am Ernst-Reuter-Platz, um Fußball zu spielen. Jetzt hat sie Angst, dass das bald nicht mehr möglich ist, wenn wie geplant dort eine Kinderkrippe gebaut und das Feld danach nur noch halb so groß ist.

"Dürfen wir noch spielen, wann wir wollen, oder stören wir dann die Kleinen? Was ist, wenn mal ein Ball rüberfliegt? Bleibt uns noch genug Platz, wenn wir über zehn Kinder sind?" Diese Fragen beschäftigen sie und ihre Mitspieler. Und so machten sich zwölf Kinder am Donnerstag auf zur Stadtratssitzung - bewaffnet mit rund 100 Unterschriften von Mitschülern und handgeschriebenen Plakaten wie "Finger weg vom Bolzplatz!"

Thema wird vertagt

Die Transparente durften Kathi und Co.